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Nun meinte Tilly doch, sich ein wenig entrüsten und die empfindliche Dame spielen zu müssen. „Was fallt Ihnen ein!" Sie versuchte, ihre Stimme spitz zu machen. Es mifilang. Sie lachelte.

Er nahm ihren Arm. „Ich dachte nur —, weil es so regnet..."

Sie wurde gleich wieder mitleidig. „Und Siehaben gar keinen Mantel! Mein Gott, Sie werden ja pudelnafi!" — Er trippelte vorsichtig unter dem aufgespannten Regenschirm, den sie hielt. Mit seinem hochgeschlagenen Rockkragen, das triefende Haar in der Stirne, sah er ziemlich erbarmungswürdig aus. Aber er lachte. „Ich fühle mich wohl . . . Sauwohl fühle ich mich!" Er drangte den Körper an sie, sein nasses Gesicht war nahe an ihrem.

Sie sprach nachdenklich: „Ich weifi ein kleines Hotel, gar nicht weit von hier. Die Besitzer kennen mich dort. . . Aber dürfen Sie denn überhaupt in einem Hotel übernachten ?" fiel ihr plötzlich ein. „Sie haben mir doch erzahlt, daB Ihre Papiere nicht in Ordnung sind."

Er lachte wieder. „Nein, die sind allerdings ganz und gar nicht in Ordnung. Aber niemand wird sie zu sehen verlangen."

Sie blieb angstlich. „Man kann Pech haben, es könnte eine Kontrolle geben. Sie sind hier neuerdings furchtbar scharf hinter den Fremden her."

„Wenn man nur eine Nacht in einem Hotel ist, wird man nie kontrolliert," erklarte er zuversichtlich. „Erst die zweite Nacht ist gefahrlich."

„Mir scheint doch, es ist schrecklich gewagt, was wir tun — ganz abgesehen von allem anderen, was es sonst noch ist." — Sie waren vor dem Hotel stehen geblieben.

Es regnete wieder starker. Tilly schaute in das gleichmaOig niederfallende, stromende, rauschende

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