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sicht sah sehr grau und müde aus. — „Das werden Sie alles erfahren," sagte der Beamte.

Ernst stand schon in seinen Kleidern da. Der Beamte erkundigte sich — mehr der Form halber und sehr verachtlich: „Gepack ist wohl nicht vorhanden ?" Ernst schüttelte trübe den Kopf. Er schien nicht verzweifelt, nicht einmal erregt; nur angewidert und traurig. Was ihm jetzt widerfuhr, war keine Sensation, war kein Abenteuer. Er muBte stets damit rechnen, und es war schon gar zu haufig erlebt worden.

Mehr erschüttert war Tilly. Wahrend Ernst schon von ihr fort und zur Türe ging, rief sie ihm flehend zu: „Wenn ich dir nur irgendwie behilflich sein könnte! Bitte, ruf mich an, sowie du weiBt, was mit dir geschieht, oder laB mich anrufen!" Er nickte schweigend. Der Beamte deutete durch strenges Rauspern seine Ungeduld an. Tilly — um Ernst nur noch einen Augenblick zurückzuhalten — brachte hervor: „LaB mich bitte nicht ohne Nachricht! Ich warte auf eine Nachricht von dir!"

Der Beamte hatte die Türe geöffnet. Da rief Ernst und versuchte ein Lacheln: „Adieu, Madchen! Es ist hübsch gewesen! Adieu!" Er hob die Hand, um zu winken. So hebt sie einer, der schon nicht mehr in diesem Zimmer steht, sondern weit entfernt... Der Beamte lieB ihm mit einer etwas schauerlichen Höflichkeit den Vortritt. Hinter ihnen schloB sich die Türe. Und Tilly, die leise aufschrie, begriff: ,Den sehe ich nicht mehr wieder. Auch Nachrichten kommen nicht mehr von ihm. Der ist weg. Den sehe ich nicht mehr.'

Die Tranen liefen ihr übers Gesicht. Dabei kampfte sie gegen den Asthma-Anfall. — ,Bleibe bei mir! Bitte, geh nicht fort! Ich habe mich so lang nach dir gesehnt — nun darf es nicht so schnell vorüber sein!'

Ein paar Minuten spater ertappte sie sich dabei,

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