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war es, daB sie leise sagte: „Wahrscheinlich hast du recht. Es gibt Wege — die mu!3 man alleine gehen." Und — wieder nach einer Pause; aufseufzend, von ihm weggewendet: „Ach Marcel — mein Marcel . . . Was ist uns bestimmt? Wohin führt das alles, und wo kommen wir an! — Wie seltsam sind die Dinge, die uns vorbehalten sind ..." — Als sie nachts neben ihm lag, sah sie wieder, vor den fassungslos geöffneten Augen, den feuerspeienden Berg, den Vulkan. Rauchmassen, lodernder Brand, und die Felsbrocken, die tödlich treffen. Wehe — was ist uns bestimmt ?

. . . Marion, Martin und Kikjou fehlten auf dem Fest der Schwalbe; hingegen gab es mehrere neue Gesichter, wie auch alt vertraute: Helmut Kündinger war da — fast arriviert nun; ein angesehener Journalist, von würdevoll selbstbewuBtem Betragen—, Doktor Mathes samt seiner schonen Frau, die, mit leuchtendem Haar und blanker Stirn, einem militanten Erzengel glich; Nathan-Morelli, dessen Gesichtsfarbe unheimlich gelblich war und der leidend wirkte — was ihn übrigens keineswges dazu veranlaBte, etwas weniger Zigaretten zu rauchen—; Fraulein Sirowitsch, seine Lebensgefahrtin, Leiterin der groBen PresseAgentur — ihrerseits stattlich erblühend, ganz entschieden üppiger und attraktiver geworden, seit wir ihr, im fernen Jahre 1933, erstmals begegnen durften; Ilse Proskauer — die schrage Nackenlinie belastet von den Sorgen um ihre jüdischen Schützlinge, von denen sich einige angstlich um sie gruppierten; Theo Hummler — eben aus StraBburg, Prag oder Stockholm zurückkehrend, eingeweiht in mancherlei politische Machenschaften und geheime Aktionen, leicht zerstreut und sehr in Anspruch genommen, aber doch jovial, munter trotz allem, ein lustiger Geselle, guter Trink-Kumpan, obwohl so

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