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halt es halbwegs in Ordnung. Trotzdem bleibt es eine erschreckende chevelure — purpurne Fülle, durch die goldene Lichter zucken. Kikjou konstatiert eine gewisse Ahnlichkeit mit Marions Haar — das freilich nur eine dezente Purpur-Nuance zeigt, wahrend das Gelock des Engels schamlos flammt: blutrotes Feuer über der harten Stirn.

Die exzentrische Pracht solcher Kopfbedeckung kontrastiert seltsam zu dem schmucklosen Anzug des Engels. Er tragt eine Art von eng anliegendem Overall aus festem silbergrauen Gewebe, sehr einfach geschnitten, Hose und Jackett in einem Stück. Ahnlich findet man junge Leute gekleidet, die in einer Garage arbeiten. Da der Stoff von seinem erhobenen Arm etwas zurückfallt, wird, am Handgelenk, ein breiter, heller Lederriemen sichtbar — Schmuck oder Stütze für die magere, sehnige Hand, deren Finger zum Fenster deuten. — Kikjou würde gerne heraus bekommen, wie an dem Overall die Flügel befestigt sind; der Engel aber zeigt ihm nicht seinen Rücken. — „Komm! Komm!" mahnt er wieder, und die trippelnden Schritte, die er tut, sind schon Vorbereitung zum Flug —: er fliegt schon fast, er wird immer leichter, um ihn weht heftiger der weiBe Glanz. — „Aber es schneit doch drauBen!" Kikjou versucht es, wieder einmal, mit törichten kleinen Ausflüchten. Er schielt feige zum Fenster; denn er ahnt ja: dort hinaus geht die Fahrt . . . Wirklich ist die Luft vom weiBen Schneefall erfüllt. Langsam schweben die kristallischen Flocken. Der Winter ist da, der Schnee —: ach bitte, lieber Engel — nicht hinaus in die Kalte! Nicht in den bösen Winter hinaus!

Die sinnlose Bemerkung über das Schneien hatte Kikjou vermeiden sollen; denn nun ist die Geduld des Engels erschöpft. Er laBt eine Stimme hören, welche grauenhaft brummt: "Unsinn! Sei still! Das ist Un-

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