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mache mich in Clubs wie auch in Universitaten bemerkbar. Dieses ist Abschied — eine Realitat; die Realitat unseres Lebens. Das ganze Leben ist Abschied. Abschied auf Bahnsteigen, auf Flugplatzen, Landungs-Stegen; Abschied in Schlafzimmern, Cafés, Hotelhallen, auf der StraBe, an einer Haustür. Adieu, schreib mir mal, machs gut, vergiB mich nicht — ach, vergeBt mich nicht, und adieu!

Adieu, liebste Mama, du bist alter und schoner geworden, der Schmerz um Tilly hat dich sowohl alter als auch schoner gemacht. Wir weinen noch ein wenig, weil Tilly auf und davon ist, spurlos verschwunden, hinweg-gehuscht — wir aber müssen weiterleben; müssen hier sitzen und uns nochmals umarmen: Adieu, liebste Mama! GrüBe die dumme kleine Susanne — ist sie immer noch so graBlich reaktionar ? Ein komisches Kind! Wie lange muB sie eigentlich noch in diesem teuren Internat bleiben ? — Na, adieu also, ich rufe dich aus Paris wohl noch an, ehe ich fahre . . .

Und dann, in Paris —: Adieu, liebste Schwalbe — Kopf hoch, altes Ding! Aber wer wird denn weinen . .. Wir schaffen es schon! Sind doch zwei tüchtige alte Kerle — du und ich: wind- und wetterfest, möcht ich sprechen, wir erleben auch noch bessere Tage — laB dich küssen, — laB dich sehr küssen, alte Schwalben-Mutter!

Adieu, liebes Meisje — bist du immer noch glücklich ? Ja, du siehst immer noch glücklich aus; schon und glücklich, wie ein militanter Erzengel. Erstaunlich, daB es so was gibt; grofiartig, daB es so was gibt. — Braver alter Doktor Mathes — adieu.

Ilse 111 war beim Abschied sauerlich; denn sie hatte so gut wie überhaupt keinen Erfolg mehr. Weder grünes Haar noch violette Wangen halfen ihr auf die Dauer; auch ihre Affare mit einem veritablen Neger-

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