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wachsen. Alles war ihm fremd und etwas grauenhaft. Er cm p fa nel, unter Schaudern: Die Wolkenkratzer fallen mir auf den Kopf — gleich werden sie mich begraben. — Vor allem vermiBte er Baume in dieser Steinwüste. Er schmachtete nach etwas Grünem wie der Durstige nach einem Schluck Wasser. Man konnte Stunden lang durch diese StraBen gehen, ohne ein Stückchen Wiese, ein frisches Gestrauch oder einen Brunnen zu finden. Die Hitze war drückend, die schwere Luft schien mit Feuchtigkeit vollgesogen, man war den ganzen Tag in SchweiB gebadet, nachts hörte der Asphalt nicht auf zu glühen. Der Central Park, wo Benjamin ab und zu promenierte, gewahrte keine Erholung. Die Wege dort waren staubig und überfüllt; auch das Grün der Baume schien unfrisch. — Am wohlsten fühlte er sich noch im Hotel — 39. StraBe, East, zwischen Lexington- und Park-Avenue —, das Bekannte ihm empfohlen hatten. Sein kleines Zimmer ging auf den Hof und war ziemlich dunkel. Immerhin gab es Ruhe dort, und es war vergleichsweise kühl. Übrigens gefiel ihm auch die kleine Bar des Hotels; er plauderte gern mit dem Mixer, Monsieur Gaston. Abgesehen von diesem charmanten und welterfahrenen Gesellen, hatte er in New York keine Freunde. Die Empfehlungsschreiben blieben wieder unbenutzt; Abel tröstete sich mit der Überlegung: Es ist nicht die Saison, um Besuche zu machen; die meisten Leute sind wohl auf dem Land . Er war fast so einsam wie wahrend der ersten trostlosen Monate in Amsterdam. An Stinchen schrieb er: ,'Ich sehne mich nach Dir, gutes Kind! Die Amenkanerinnen sehen hochmütig abweisend aus; übrigens kann ich nicht mit ihnen sprechen. Du solltest bei mir sein, liebes Stinchen. Wenn ich etwas Geld habe, lasse ich Dich kommen ..." —

Alles war ihm beschwerlich. Das Essen — in Cafe-

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