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Er lieB die Augen ein wenig rollen. Sie fürchtete, er werde graBlich schreien. Jedoch hauchte er nur: ,, Warum nicht ?"

Sie wiederholte: „Es geht nicht."

„Du wirst dich an mich gewöhnen," hauchte er eigensinnig. „Wahrscheinlich wirst du mich lieben."

Sie erhob sich; tat ein paar Schritte. Sie winkte ihm flüchtig, etwas ungeduldig zu, er möge sich doch endlich wieder auf seine FüBe stellen. Als er sich aufrichtete, achzte er ein wenig; seine Hosen waren an den Knieen bestaubt. Sie bemerkte es mit schragem Seitenblick. Sie hustete nervös; zündete sich eine Zigarette an. Wahrend sie schweigend rauchte, stand er mit geducktem Schadel und wartete. SchlieBlich fragte er nochmals: „Warum nicht?"

Sie lief durchs Zimmer, wandte ihm den Rücken. Uber die Schulter, die sie enerviert bewegte, rief sie ihm mit trockener Stimme zu:

„Ich erwarte ein Kind."

Er veranderte weder die Haltung noch den Ausdruck der Miene. Er fragte, beinah tonlos:

„Von wem ?"

Da verlor sie die Fassung. Wütend zerdrückte sie die Zigarette im Aschenbecher—den sie vom Tische stieB — dabei stampfte sie kurz mit dem FuB auf, ihre Augen füllten sich mit Tranen. „Was geht es Sie an?!" — Sie schien völlig verzweifelt.

Er blieb insistent. „Ich muB es wissen."

Zu seiner Überrasschung lachte sie, kurz und böse. Dann wurde sie wieder gelassen. Sie legte den Kopf in den Nacken; unter halb gesenkten Blieken hatten ihre Augen ein Leuchten, in dem Spott und Mitleid sich mischten — auch etwas Zartlichkeit enthielt es, wie Benjamin mit bebender Hoffnung zu konstatieren meinte.

Sie erklarte ruhig: „Mein Kind ist von einem jungen

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