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es ausdrücklich verlangt. „Du bist die Hausfrau und muBt meiner Lucy helfen, das Buffet zu richten." Lucy war eine fröhliche, dicke Negerin, dem Professor sehr herzlich ergeben, und übrigens, als einzige Person in der Stadt, von seinem neuen Glück unterrichtet. Sie küBte Marion die Hand und strahlte über das ganze Gesicht. „My Professor has got a fine girl!" steilte sie mit Befriedigung fest.

Was das Buffet betraf, so war es schon in perfekter Ordnung. Marion fand: ,,Für mich bleibt nichts mehr zu tun." Benjamin aber erklarte, animiert und geheimnisvoll: „Es ist sehr gut, daB du so früh gekommen bist!" Er hatte eine Überraschung vorbereitet — wie sich bald erwies. „Bei uns ist es jetzt sieben Uhr," bemerkte er schmunzelnd. „In Zürich haben sie ein Uhr morgens." Marion wuBte nichts damit anzufangen. „Naturlich," sagte sie. „In Zürich ist der Sylvester-Abend schon vorbei." — Benjamin, munter und ratselhaft: „Hoffentlich noch nicht ganz!" Dann rückte er mit der Überraschung heraus: „Ich habe eine Telephon-Verbindung nach Zürich angemeldet!"

— „Eine Telephon-Verbindung?" Marion konnte es gar nicht fassen. „Ich soll mit Mama sprechen? —

— Aber das muBfurchtbar teuersein!" Sie war recht erschrocken. Benjamin rieb sich die Hande.„Es ist mein Weihnachtsgeschenk, mein Neujahrsgeschenk und mein Verlobungsgeschenk!" Sie hatte ihn noch nie so aufgeraumt gesehen. Er behauptete übermütig: „Ich kann es mir leisten! Ein wohlbestallter Professor darf wohl mal mit seiner Schwiegermutter telephonieren!"

Da lautete schon das Telephon. Lucy watschelte hin; Benjamin — ihr nach, und riB ihr den Apparat aus der Hand. „Ist das Pension ,Rast und Ruh' in Zürich ?" fragte er gierig. Es war Pension „Rast und Ruh". — „Marion — deine Mutter!" rief Benjamin.

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