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nicht, David! Ich bin bei dir — dein Engel! Sei demütig! Sei stolz! Sei besonnen und fromm! Unterdrücke den Laut des Jammers! Dein Engel hat ihn gehort.

David verhielt den Schrei; nur die Augen sprachen. Die schonen, dunklen, sehr erfahrenen Augen seiner alten Rasse lieBen den Kavalier — diesen maBig begabten Spuck-Heroen —; sie blickten an ihm vorbei, und über ihn hinaus. ,Was haben wir getan und angerichtet, daB wir gehaBt werden, mit so unversöhnlichem HaB ?' fragten die dunklen Augen. , Ist Israël unter den Vólkern das schwarze Schaf? Wie haben wir uns vergangen ? Was bedeutet so viel Schmach — die Erniedrigung durch Jahrtausende ? Eine sublime Auszeichnung des Herrn ? Das Stigma, das wir durch die Zeiten tragen müssen — ist es das Mal der Erwahltheit ? So waren wir denn wirklich das erwahlte Volk?

Ach — verdienen wir diese schaurige Ehrung ?

Was sollen wir tun, um ihrer würdig zu sein ?

Herr Israels, der Du uns durch die Wüste geführt hast —: was willst Du denn, daB wir tun ?'

. . . Der junge Herr, ziemlich ernüchtert, entwich, rückwarts schreitend. Menschen sprachen heftig durcheinander. ,,Qa, alors — quelle salopperie, alors!" . . . Die Franzosen waren beleidigt. Es ging über den SpaB.

Der Engel loste langsam seine Hand von Davids Mund — sehr vorsichtig, als ware sie dort festgewachsen, und er fürchtete, es könnte wehe tun. Noch mehr Schmerz war David Deutsch wohl nicht zuzumuten. Das MaB war voll; der Engel wuBte, was Menschen zu ertragen fahig sind.

Dann gab er Kikjou das Zeichen. Und da war die Wolke.

. . . Neue Szenerie; heftig verandertes Licht. Die

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