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dunkel, aber ich habe deine Augen mit meinen Fingern berührt, sie durchdringen die Nacht. Leb wohl — ich lasse dich jetzt! Mein Tages-Programm ist erfüllt. Dir den Weg zu weisen, war heute die schönste Pflicht, und die letzte."

Der Deserteur dachte froh: ,Es ist etwas heller geworden, auch der Weg ist besser. Das Schwerste liegt hinter mir. Die Grenze muB nah sein. Ich habe es bald geschafft.'

Der Engel indessen kehrte zu Kikjou zurück, der einsam schwebte und erbarmlich fror. „Warum zitterst du ?" fragte der Engel. „WarumCschaust du so traurig?" — „Ich habe mich gefürchtet," sagte der Sterbliche. „Du hattest mich nicht allein lassen sollen — mitten im Schnee, in der dünnen Luft! Du bist so lange bei dem Fremden geblieben. Du magst ihn lieber als mich." — „Du Verwöhnter!" Der Engel schalt ihn, wahrend er ihn an sich zog. „Du Empfindlicher! Wirst du denn niemals klug?"

Sie hoben sich langsam, den bleichen Gipfeln entgegen. Der Himmel, dem sie sich naherten, war sehr kalt und sehr klar, es gab keine Wolken; auch das komfortable Wolken-Fahrzeug des Engels war noch nicht herbei-befohlen. Der Engel regte die Flügel; es schien ihm angenehm und erholend, nach all den Plagen des Tages. Kikjou, seinerseits ohne Schwere, war keine Last in den trainierten Armen des Boten. An seiner gewaltig atmenden Brust ruhte des Sterblichen zartes, zartliches Haupt. Der Mund des Engels war sanft und klug. Er redete Menschenworte.

„Nun muB ich Bericht erstatten, und alle Details dieses Dienst-Tages treulich melden. Mein Herr wird unwirsch, wenn ich nur das Mindeste vergesse. Seine Neugier ist ebenso grenzenlos wie Sein Wissen — das Er sich durch unsere Reporte immer wieder bestatigen und gleichsam auffrischen lafit. Er ist sehr pedan-

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