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Für alle diese Dinge, die Statistiken einbegriffen, hatte die zu neuen Zielen aufgebrochene Jugendbewegung wenig Bewunderung.

Eines Tages luden die „Heidelberger Bachanten" — die Führer der Bewegung, zwei Heidelberger Studenten, wohnten am Klingenteich auf halber Höhe zu dem Aussichtsturm auf der Molkenkuhr bei einem Seilschmierer der Zahnradbahn — die Darmstadter Wandervögel zum Besuch einer der berühmten Schlossbeleuchtungen ein. Tausende und abertausende Fremde waren in der alten Neckarstadt zusammengeströmt, um das romantische Schauspiel zu erleben. Vom Seilschmiererhaus hatte man eine prachtvolle Aussicht über den Wald am Hang hinunter auf das Schloss, den Neckar und die Stadt. Aber als drunten die erste Rakete hochstieg und den Beginn des Festes signalisierte, schloss der Breuer-Hansl die Fensterladen. Und wahrend drunten knatternd sich das Feuerwerk entlud, sassen sie hinter dem Haus unter den Tannen und sangen: „Und stechen mich die Dornen und wird's mir draussen zu kahl, geb ich dem Ross die Spornen und reit ins Neckartal". Noch in der gleichen Nacht brachen sie auf, wanderten den Neckar hinauf, zogen durch den Odenwald nach Miltenberg am Main mit seinen alten Brunnen und steingehauenen Bildern, und wieder hinunter nach Dinkelsbühl, in dessen Weiher das alte Schloss sich spiegelt und die weissen Schwane traumend schwimmen, durch das Frankenland hinüber nach Rothenburg ob der Tauber, der mittelalterlichen Stadt mit ihren Mauern, Toren und Türmen, an der die neue Zeit vorbeigegangen zu sein scheint. Heute snd diese Platze beliebte Ausflugsorte für Touristen geworden. Damals, als es noch keine Reisebüros für Autotouristik und keine Jugendherbergen für Massenübernachtungen gab, waren sie

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