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Dort pulst im Dunst der Weltstadt zitternd Herz! Es grollt ein Schrei von Millionen Zungen Nach Glück und Frieden! Wurm, was will dein Schmerz. Nicht sickert einsam mehr von Brust zu Brüsten Wie einst die Sehnsucht, nur als stiller Quell,

Heut stöhnt ein Volk nach Klarheit, wild und geil, Und du schweigst noch in Wehmutslüsten?

Die grosse Stadt, aus der sie in die Walder geflohen war, kam auf dem Umweg über die Literatur der neuen Jugend zu Bewusstsein.

Wie erweiterte sich ihr Volksbegriff mit dem „Arbeitsmann" Dehmels, der mit Frau und Kind sonntags draussen vor der Stadt mit ihren Fabriken und Kontoren durch die Felder geht und zukunftssicher singt:

Wir haben ein Bett, wir haben ein Kind,

Mein Weib!

Wir haben auch Arbeit, und gar zu zweit,

Und uns fehlt nur eine Kleinigkeit,

Um so frei zu sein, wie die Vögel sind:

Nur Zeit!

Wenn wir Sonntags durch die Felder gehn,

Mein Kind,

Und über den Aehren weit und breit Das blaue Schwalbenwolk blitzen sehn,

Oh, dann fehlt uns nicht das bisschen Kleid,

Um so schön zu sein, wie die Vögel sind:

Nur Zeit!

Nur Zeit! wir wittern Gewitterwind,

Wir Volk!

Nur eine kleine Ewigkeit;

Uns fehlt ja nichts, mein Weib, mein Kind,

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