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ëht eigentum, an. sett familie. Vgl. avest. ïs- vermogen, ai. ige habe zu eigen. S. auch aihtrön.

aihtrön bitten, betteln, beten,

nach Johansson (Beitr. 15, 223) desiderativbildung zu aigan, der ein nominalstamm *aihtra- zu grunde liegt: vgl. die lat. desiderativa auf -urio wie parturio zu pario gebare.

aihwatundi f. dornstrauch. Der erste teil dieser zusammensetzung ist wol sicber das germ. *e%wapferd: an. jór, ags. eoh, as. ëhu (in ëhuscalc pferdeknecbt), identiscb mit air. ecli, lat. equus, gr. Ixxot;, "ttttoc, avest. aspa-, ai. dgva-, wozu das fem. lit. aszva, lat. eqwa, ai. dgva, (ein anderes idg. wort für cpferdD ist armen. dzi, ai. hdya-). Die bedeutung von -tundi dagegen ist scbwer zu erraten: man denkt an zusammenhang mit t u n p u s, welchenfalls aihwatundi etwa cpferdezabn3 ware (vgl. skr. agvadaihstra tribulus lanuginosus, falls dieses nicht in gvadamstra zu andern ist).

aikan, s. afaikan.

alkklësjöf. kirche, aus gr.

ailöë mein gott, fremdwort: &«/-. aiuabaür m. eingeborner(einziger) sobn, s. ains und baür.

ainalis einzig, nur substantiviert als ainaha, ainahö (so zu lesen statt ainöho), an. einga-, ags. anga, as. ënag, ahd. < einag, vgl. aksl. inokü einig, allein, mönch, lat. ünicus einzig. Zu ains.

ainakls einzeln, einsam, vgl. an. einka einzeln, ekhja, aschw. senkja wittwe, senkil wittwer. Zu ains. ainaniun<li[)a f. einmütigkeit setzt

ein adj. *ainamunds einmütig voraus (vgl. skr. elcamati- einmütig): s. ains und gamunds.

aiiif'aljts einfaltig, an. einfaldr, ags. dnfeald, as. ënfald, abd. einfalt; davon abgeleitet ainfalpei f. einfalt, ahd. einfalti. Das suffix -falpa- ist dem gr. -Tra/rs?, -%\o,'.7io; (z. b. in S/jraATo?, zweifach) nahe

verwant: s. falf>an.

ainlif elf, an. ellefo, ags. endleofan, ettefan, afris. andlova, elleve, as. ellëban, abd. einlif\ wozu das ord. als * ainlifta anzusetzen ist (an. ellefte, ags. endlyfta, afris. ettefta, as. ellifto, abd. einlifto), gebildet wie twalif zwölf. Eine ahnliche bildung liegt nur im litauischen vor, wo die zahlwörter von 11 bis 19 das element -lilca enthalten (z. b. vënóliJca elf, penlciólika fünfzehn, devynióliha neunzehn). Ueber vermutungen kommen wir nicht hinaus : man beachte noch anorw. xllugn elf mit dem ord. fUykti.

ains ein, an. einn, ags. dn, afris. an, ën, as. ën, ahd. ein, identisch mit apr. ains, lit. vènas, aksl. ino- (z. b. inoc§dü, d. i. ainabaur, und in inorogiï einhorn), air. Óen, óin, alat. oinos, lat. ünus, gr. oivói (o'ivvi eins auf dem würfel). Mit anderen suffixen gebildet, doch wurzelverwant sind gr. ola? allein, einzig, avest. aeva-, ap. aiva- ein und ai. éha- ein. Ygl. ainabaur, ainahs, ainakls, ainamundi{>a, ainfalj)s, ainlif, ainshun. Rrimgot. ita ist vielleicht — an. eitt.

ainshun irgend einer enthalt das suffix der unbestimmtheit -hun, wozu'

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