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essen), urnbildung yon lat. accumbere. Vgl. kubitus.

anakunuau lesen, atkunnan zuerkennen, gewahren, gakunnan erkennen, lesen enthalten ein schwaches -kunnan (-kunnaida), das urspr. mit knnnan kennen, wissen (Jcann, kunpa) identisch ist.

analaugns verborgen, geheim, analaugniba insgeheim, analaugnei f. verborgenheit, s. laugnjan.

analeikö ahnlich, ahd. analïh, *analïhho. Zu ana und leik.

anamahtj au gewaltsam behandeln, ableitung von anamahts f. gewaltsame behandlung, s. ana und mahts.

anamiüds f. verdacht, zu munan: -mindi- entspricht genau skr. mantidenken. Ygl. gamin Jii, gamunds. anan, s. usanan.

anananjtjan wagen, sich erkühnen, an. nenna sich an etwas machen, sich um etwas beküminern, sich zu etwas verstehen, ags. nédan wagen, sich wagen, as. natliian, ahd. nendan wagen, zu ahd. giniridan mut zu etwas haben, vielleicht mit nijjan verwant.

ananiiijau erneuern, ananiujipa erneuerung, zu niujis.

auapraggan bedrangen, nl. nd. prangen drücken, pressen, mhd. phrange einengung, einschliessung, phrengen, pfrengen in die enge bringen, zwangen, einzwangen, bedrangen, beschweren, gewiss nicht aus aksl. -pr§gq spanne, sondern echtgerm. Das p im anlaut wird aus idg. b entstanden sein, weshalb zusammenhang mit gr. (3póy%os luftröhre, schlund, schluck vermutet

werden darf: man beachte schw. prang enge gasse, schlund, das sicher zu -praggan gehort (Johansson, Kuhns Zs. 36, 346). Anders Zupitza (Die germ. gutturale 25 f.), der von spr ausgeht und lett. sprangat einsperren, einschnüren, lit. sprangus wurgend, aksl. -prggq, spanne, prqgü joch heranzi'eht.

anaqiss f. schmahrede, zu anaqipan schmahen, s. qij)an: ss in -qissi(vgl. gaqiss) beruht. auf idg. tt.

anaqiujan beleben (auch gaqiujari), zu qius.

anasilan still werden, vgl. lat. silëre schweigen, womit -silan (-silaida) auch in der flexion übereinstimmt.

amisiuns sichtbar, aus ana und siuns. Vgl. ags. onsien an bliek, gestalt.

anastödjan anfangen (auch dustödjan), zu standan.

anatrimpan herantreten, bedrangen, dazu das intensivum mhd. trampeln schwer auftretend sich bewegen und mhd. trumpfen laufen. • Ohne nasal findet man nl. nd. trappen treten, engl. to trape schleudern und mhd. treppe, trappe treppe, stufe. Die etymologie dieser sippe, welche Feist (Beitr. 15, 552) vorschlagt, wird kaum das richtige treffen.

ana})aüiia verfluchter, fremdwort : xvaSe/tx.

anaj)iwau dienstbar machen (auch gapiwan), zu |) i u s.

anawairps zukünftig, zu ana und wairjtan.

anawammjaii beflecken, zu w am m. anawiljei f. willigkeit, sanftmut,

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