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habe glück, tu%-/i schicksal, glück. Bezzenberger (Bezz. Beitr. 16, 247) stellt dugan und lit. daug zu ai. dógdhi melkt, beutet aus.

duginnan beginnen, ags. dginnan, beginman, onginnan, as. ahd. biginnan anfangen, beginnen, ahd. inginnan öffnen, aufschneiden haben g aus idg. h (im wortinlaut nach Yerners gesetz) und weisen auf ein urspr. praesens *-lcenwë, vgl. aksl. nacïnq, pocïnq, fange an, beginne, honï anfang (Bugge, Beitr. 12, 405 f.), denen Zubaty (Arch. f. slav. phil. 16, 386 f.) noch baltische und indische wörter anzureihen versucht. Brugmann (Grundr. 2, 1007) fiihrt das g von duginnan aber auf idg. yh zurück und vergleicht ai. hinóti, Mnvati setzt in bewegung, treibt an. Ygl. noch Zupitza, Die germ. gutturale 116.

dulgahaitja m. glaubiger, s. dulgs und haitan.

(lulgs m. schuld (eher so als duig n.), an. dolg- feindseligkeit, kampf, dolgr feind, daemon, ags. dolg, afris.

duig, dolg, ahd. tolg wunde: die verschiedenen bedeutungen lassen sich alle auf die der schuld (durch verwundung u. s. w.) zurückführen. Ausserhalb des germ. sind verwant: aksl. dlügu schuld, air. dliged pflicht, gesetz, recht, dligim verdiene, cymr. dlexi, dyleu, corn. dylly schuldig sein, bret. die schuld, dleout schuldigkeit. Ygl. den aufsatz von d'Arbois de Jubainville über gemeinschaftliche rechtsausdrücke der Kelten und Germanen (Mém. de la Soc. de Ling. 7 , 286 f. f,). Ein anderes urteil

über die wörter für 'wunde' hat Ehrismann (Beitr. 20, 60).

<lulj)s f. fest (davon dulpjan ein fest feiern), ahd. tuld. Keine der vorgeschlagenen etymologien ist nur einigermassen befriedigend. Yielleicht ist dulps eigl. 'tollheit' und enthalt es die tiefstufe der unter dwals besprochenen wz. *dhwel-. Ist apr. tuldisnan freude ein lehnwort aus dem germanischen 1 - (lunibs stumm, an. dumbr, ags. dumb stumm, ahd. tumb stumm,

dumm, töricht, taub, vielleicht mit daufs verwant. Oder ist dumba- aus *dhmbho- entstanden und ist gr. rxQo; n. staunen zu vergleichen?

(lwalawaürdei f. törichtes gerede, abgeleitet von *dwalawaurds törichtes redend, s. dwals und w a ii r d.

dwalmön töricht sein, verrückt sein, abgeleitet von *dwalma-, as. dwalm, ahd. twalm betaubung, betaubender dunst, zu germ. *dwëlan, s. dwals.

dwals töricht (davon dwalipa f. torheit), zu ags. as. -dwëlan sich irren, ahd. -twëlan steif werden, betaubt werden, vgl. ags. gedwola irrtum, ketzerei, ahd. gitwola betörung, ketzerei, ags. as. dol, ahd. tol töricht, an. dul einbildung. Man vergleicht mit recht gr. SoXoq schlamm, schmutz, So\eloóq schlammig, trübe, finster, verwirrt, betört, SoAjjo) trübe, verwirre, wozu vielleicht auch air. dall blind (cluas-dall taub) gestellt werden darf. Der ganzen sippe scheint der begrifi' der finsternis und der verwirrung zu grunde zu liegen: vgl. noch lit. dv.lis rau-

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