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begriff des verbergens auf den des begrabens zurück und denkt au zusammenhang mit gr. vete teug beil, ai. paragit-, pdrgu- beil, streitaxt (vgl. Lewy, Die semit. fremdwörter im griechischen 178, der ttsXskw; und paragu- nacb Schmidt, Die urlieiinath der Indogermanen 9. 53 als entlehnungen aus assyr. pilaqqu beil erklart, und dagegen Museum 3, 82 f.). Vgl. filigri, fulgins, fulbsni.

filigri n. versteek (wabrscbeinlicb so, nur der dativ filigrja, Jilégrja ist belegt) scheint auf einer zweisilbigen wz. *pelev.- zu beruhen, welcbe mit *peln- in f i 1 b a n ablautet.

fill, s. filleins.

fllleins ledern, ags. feilen, ahd. fillïn, ableitung von -fill n. feil (in prütsfill aussatz), an. -fjall, filla, ags. fëll, afris. as. ahd. fél, urverwant mit lat. pellis feil (pellinus ledern = filleins), gr. Trèxxtx. milcheimer (eigl. 'feil, ledersack' Scbrader, Kuhns Zs. 30, 479 f. f.) und weiterhin mit gr. -TttXxq in spudiTrakxt; bautentzündung, -ireXog in xveXoi unverbarschte, hautlose wunde, 7tsX^x soble am fuss oder scbuh (= ags. filmen hautchen auf dem auge, vorhaut). Neben *pel- finden wir *plë- in lit. plèvè,, russ. plëva,plënd bautcben. fllma, filmei, s. usfilma.

filu viel, an. fijol-, ags. feolu {fieala), afris. fël, as. ahd. filu, neutrum des adjectivs *filus = air. il, ablautend mit gr. iroAy?, nohu (nacb Schmidts regel aus #w«Ai5s, *7raAy), avest. pouruap. paru-, ai.

pwru-, welcbe auf idg. *p9lu- zurückgehen. Die wörter geboren zu der unter fulls besprochenen wurzel.

filudeisei f. schlauheit, arglist. Mit -cleisei vergleicht man ai. didhye schaue bin, nehme wahr, denke, dhigedanke, dhira- klug, verstandig, wozu mit «-suffix dhiyasana- aufmerkend und adhisamana- (Rv. 10, 20, 6). Zur wz. dhi- gehören u. a. avest. daeman- gesicht, döipra- auge, np. dïdan seben, alban. düure, ditme weisheit, gelebrsamkeit, dindJc listig.

filufaihs sehr bnnt, mannigfaltig, ags. fdh, fdg, as. abd. fëh bunt, an. feigr, ags. f&ge, abd. feigi dem tode verfallen (eigl. 'gezeichnet'), urverwant mit apr. peisai schreibt, aksl. pïstru bunt, pïsati, pisati schreiben, gr. ttoixI^oc bunt, ap. nipistanaiy scbreiben, avest. paesah-, ai. pécasgestalt, form, schmuck, purupégas-, purupéga- vielgestaltig, pegald- künstlicb gebildet, schön, reizend, lieblich, gefallig, geschickt, pimgati schmückt. Wahrscbeinlich ist auch die sippe von faih hierber zu stellen. Neben idg. *pein-, *pin- stebt eine form mit nicht-palataler media im wurzelauslaut: lat. pingo male, pictor maler, ai. pifij- malen (Dhatup.), pinjara- rötlich gelb, goldfarben, pingald- rötlich braun (hierher vielleicht noch aksl. pëgü bunt, das aber aus germ. *fiai/ta-, *faiga- entlehnt sein kann).

filugalaufs sehr wertvoll, s. galaufs.

filusna f. vielheit, menge, zu filu. filuwaürdei f. geschwatzigkeit, filuwaurdjan viele worte machen,

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