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gr. (3pa.%vi; kurz verwant sein kann. Nach andern ware das germ. adjectiv mit lat. murcus kurz identisch (zu ai. marcdyati versehrt, beschadigt, beeintrachtigt).

gaminl>i n. andenken, an. minne gedachtnis (nn aus np), zu munan. Vgl. anaminds, gamunds.

gamötan raum haben, ags. mótan dürfen, können, mogen, mussen, afris. möta, as. mötan, ahd. muogan raum finden, freiheit haben, dürfen, können, mögen, müssen. Der ursprung dieses wortes ist nicht gefunden: man vergleicht cymr. meddu besitzen, mecldiant macht, ansehen. Delbrück (Syntax 2, 331) erklart gamot aber als 'habe mich ausgemessen' und stellt es zur idg. wz. *më-, *mëd- messen (s. mëla, mitan). Vgl. gamütjan, möta. _ gamötjan begegnen, an. mifta, ags. métan, gemétan, as. mötian, mhd. muoten, vielleicht mit gamot an in entferntem zusammenhang stehend. Aber wie sind die bedeutungen zu vermitteln? Vgl. ma|)l, möta.

gamunds f. andenken, gedachtnis, ags. gemynd, ahd. gimunt, zu munan. Vgl. insbesondere lit. atminth, aksl. joam§tï gedachtnis, lat. mens geist, verstand, ai. mati- gedanke, meinung, sinn. S. auch anaminds und gaminfi.

ganagljan annageln, an. negla, ags. nseglian, as. neglian, ahd. negilen, denominativum von *naglaan. nagl, ags. nxfjel, as. ahd. nagal nagel (im westgerm., wie im gotischen, auch 'hölzerner, eiserner nagel', welche bedeutung wir im scandinavischen

bei der ableitung an. nagle widerfinden), urverwant mit lit. nagas nagel, klaue, naga huf, aksl. noga fuss, nogwtï nagel, air. ingen, inga, cymr. eguin, lat. unguis, gr. ovu!; nagel, wozu mit idg. kh np. na%im nagel, ai. naklidnakhara- nagel, kralle. Vgl. mit aufialligem m armen. magil kralle, klaue. Ueber die abstufung der wurzelsilbe s. Bartholomae (Bezz. Beitr. 17, 132 f.).

gauaitjan lastern, schmahen, mhd. geneigen plagen, s. naiteins.

ganasjan gesund machen, heilen, erretten, ahd. ginerjan, causativum zu ganisan. Aus *ganazjan (ahd. ginerjan) ist aksl. gonoziti retten (davon mit dehnung das iterative gonazati) schon früh entlehnt worden.

ganaülia m. genüge, genügsamkeit, zu ganauhan, s. binaühan.

ganawiströn begraben, denominativum von *nawisfra-, das entweder aus *nawi-st-tra- (Schulze, Kuhns Zs. 29, 270 f.) oder aus *nawiwistra- (s. awistr) entstanden ist. Fur nawi- s. n a u s.

ganipnan traurig werden, vgl. ags. genipan dunkel werden, genip mist, nebel. Weiteres ist nicht ermittelt.

— ganisan genesen, gerettet werden, selig werden, ags. genësan, as. ahd. ginësan (aksl. gonïsti, gonesti, gonïznqti, goneznqti gerettet werden ist eine alte entlehnung aus dem germ., vgl. ganasjan) beruht auf der idg. wz. *nes- sich vereinigen, sich zusaminentun, zurückkehren, heil werden in air. fuinim gehe unter (von der sonne, aus *vo-nesö), gr.

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