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ten, bewahren. Eine sinnverwante idg. wz. *kolt- oder '*kalt- ist nicht gefunden. Man kann das t fur praesensbildend halten und mit Zupitza (Die germ. gutturale 106) die sippe von ai. kaldyati treibt, halt, kaldyati treibt vergleichen. Dazu gehören u. a. gr. jcfAspca; treibe an, rufe, xiAAw treibe, (3ouxó\os rinderhirt, air. buachaill, cymr. bugail hirt.

lialdis lieber, mehr, an. heldr, as. hald, ahd. halt vielmehr, comp. zu ahd. hdlto sehr, unerklart.

halisaiw kaum, aus halis- und aiw (s. aiws). Für halis- ist keine anknüpfung gefunden. .

lialja f. hölle, an. hel, ags. heil, afris. helle, as. hellia, ahd. hella, zu der unter huljan besprochenen wz. *xel- verbergen, bedecken. Lautlich identisch mit halja ist air. cuile keiler.

halks arm, dürftig, gering, wird ohne genügenden grund mit gr. jc«Ac/3s'? verstümmelt, zerbrochen, niedrig verglichen: gr. (3 liesse im gotischen nicht k, sondern q erwarten. Zudem ist >toXo(3èc wol nur eine dialectische form fur *ko>.otóc und mit xohcvai verstümmele zu verbinden (Bréal, Mém. de la Soc. de Ling. 10, 66). Aksl. chlakü unverheiratet (aus *cholkü) kann aus halks entlehnt sein: vgl. die bedeutungen von ahd. hagastalt unter andstald (anders über chlakü Prusik, Kuhns Zs. 33, 157; Pedersen, Idg. forschungen 5, 64).

hallus m. fels, krimgot. ael stein (wol *all zu lesen; ohne h wie ieltsch — h a i 1 s , ano — *hanjö, s. hana), vgl. an. hallr bergabhang,

fels, ags. heall fels, an. hella flacher stein, finn. lw. kal Ho (got. *halljö) fels, ags. hyll hiigel. Die wörter haben 11 aus vorgerm. In, wie aus lit. kalnas berg, lat. collis hügel hervorgeht, und gehören mit lit. kalva anhöhe, lat. culmen gipfel, gr. KoXavóc, tcoXaiv*! hügel zur idg. wz. *kel- heben, emporragen in lit. kélti heben, lat. excello rage hervor. Air. cloch stein darf kaum hierher gezogen werden (die grundform ist *kluka). Ygl. hals.

lials m. bals, an. hals, ags. heals, as. ahd. hals, identisch mit alat. collus, lat. colluviL (*kolso-), wahrscheinlich zur idg. wz. *kel- heben, emporragen (s. h al 1 u s). Ihre genaue entsprechung haben hals, collus an aksl. klasü ahre (aus *kolsïï): s. Zupitza, Die germ. gutturale 50 f. Anders Noreen, Idg. forschungen 4, 320 f. f.

halsagga m. nacken (cod. lalsaggati), in seinem zweiten gliede (-agga) vergleichbar mit gr. ayxclii/ bug (nicht mit aeol ifzCpiiv • xvx>iv Hesych.), zur idg. wz. *ank- (*onk-) biegeu, krümmen in an. ange, ags. onga, ahd. ango stachel, an. ongoll, ags. ongel, ahd. angul angel, lit. anka schlinge, aksl. qkotï haken, air. écath fischliaken, lat. uncus gekrümmt, haken, ancus einen krummen arm habend, gr. widerhaken, «yxo?

tal, schlucht, otyxoivvi, xyv.ct.'Kvi ellenbogen, xyxvhoi; gekrümmt, ayKvXy schlinge, riemen, xyxivTpcv angelhaken, ai. anka- biegung, seite, schoss, haken, zeichen, ancati, acati biegt, krümmt.

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