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iupana (von oben), von neuem, zu iupa (vgl. aftana).

iupaj»rö von oben her, zu iupa (vgl. aljajarö).

iusila f. erleichterung, iusiza besser, es besser habend beruhen auf einer wurzelform *eus-, welche vielleicht mit *wes- in ai. vdsu- gut, vdsïyan besser (s. wizön) identisch ist (Kern, Tijdschr. v. Ned. taal- en letterk. 4, 317 f. f.).

izwar euer, vgl. an. ydarr, ags. éower, ahd. iuwar, zu izwara, izwis

pluralformen des pron. 2 pers.

j-

ja ja, ags. géa, afris. jë, as. ahd. ja, vielleicht identisch mit gr. vj wahrlich, fürwahr. Ygl. jai.

jabai wenn, vielleicht verwant mit i b a i, oder aber ein alter casus des relativpronomens *yo- (s. ei).

jah und (auch in scapiamatziaiadrincan), urnord. jah, as. ahd. ja und, auch, ahd. joh und, auch, selbst, und zwar, aber.

jai ja, wahrlich, zu j a (ja: jai — gr. vvt : val).

jainar dort, zu jains. Ygl. her, hwar u. s. w.

jaind dorthin, zu jains. Vgl. hwaj).

jaindrë dorthin, zu jains. Ygl. hidrë.

jaiudwai'rjts dorthin, s. jaind und wairftan.

jains jener, vgl. an. enn, inn, ags. géon, ahd. jenër, enër. Eine ausführliche besprechung der verschiedenen ansichten über germ. *jaina-, *jina-,

*ina- findet man bei HoflhiannKrayer (Kuhns Zs. 34, 144 f. f.).

jaiiijtrö von dort, zu jains. Vgl. alj a r o.

jal»l»ë -jappë, sei es-sei es: jappë ist aus jah f>ë assimiliert (s. jah und {>ë).

jau fragepartikel, aus j a und u. jër n. jahr, an. ar, ags. géar, afris. jër, as. jër, jar, ahd. jcir jahr, czech. poln. russ .jar frühjahr (urslav. *jerw), avest. yaro jahr, dazu mit ablaut gr. upoc zeit, jahr, upx zeit, frühling, stunde. Vielleicht gehort idg. *yëro*yöro- zu der unter iddja besprochenen wz. *ya- gehen, denn das vorhandensein eines ablautes ë: a ist nicht zu leugnen (vgl. z. b. hors), doch ist auch zusammenhang mit air denkbar, indem man einen ablaut *ay(è)r-\ *yër- zu grunde legt.

jiuka f. oder jiuks m. streit, zank, jiukan kampfen, unerklart. Man denkt an idg. *jewg- verbinden (s. juk) und weist hin auf skr. abhiyunakti greift an.

jiuleis m. julmonat, an. yler December, jól, aga. géol, geohhol mittwinterfest, julmonat, ein altgerm. totenfest (Mogk, Pauls Grrundr. 3S, 391 f.). Bugge (Ark. f. nord. fil. 4, 135) stellt das wort zu lat. jocus, joculus scherz, spass (vgl. lit. jükas gelachter, scherz, spott). Zupitza (Die germ. gutturale 64) vergleicht aber an. él schneesturm, np. ya% eis (: avest. ae%a-). Ich selber habe jól als 'einladung' gedeutet und es mit ai. ydcate heischt, fleht, bittet verbunden : beim jól-feste wurden viele

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