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serb. mlevo, poln. mlewo, alban. mjeï. entsprechen. Das gotische wort für 'mühle' ist qairnus (s. asiluqairnus). Es können die wörter für 'mahlen' und 'mühle' lange nach der sogenannten völkertrennung vom einen stamm zum andern gewandert sein. Ygl. malma, malö, mulda.

malma m. sand, vgl. an. malmr metall, erz, ags. mealmstdn sandstein, und mit ablaut as. alid. mëlm staub, lit. melmé nierenstein, steinkrankheit. Man halt malma für eine ableitung der wz. *mel-, *mol- zerreiben in malan.

malö f. motte, vgl. an. molr und aksl. molï. Man erklart malö als 'mahlendes, d. h. staub oder mehl machendes tierchen' und stellt es zu malan.

malsks, s. untilamalsks. malteins, *maltjan, s. gamalteins.

inammd f. fleisch, vielleicht aus *mazmö zu mimz (vgl. Mikkola, Bezz. Beitr. 22, 241 f. f.).

mammöna m, mammon, reichtum, aus gr. ftct/Auvêct

mampjan, s. bimampjan. managdüfts f. menge, überfluss, zu man ags, gebildet wie ajukdü]3 s.

managei f. menge, volk, ags. menig u, as. menigï, ahd. managï, menigï, zu man ags.

managfal[)S mannigfaltig, ags. manigfeald, as. managfalcl, ahd. managfalt, zu manags, gebildet wie a i n f a 1J) s.

manags viel, ags. manig, meettij, as. ahd. manag, urverwant mit aksl.

münogü viel und air. menie haufig.

manamaürjrja m. menschenmörder, zu *manamav.r])r n. menschenmord, das als erstes glied den stamm mana- (a. manna mann), als zweites glied maurftr enthalt.

inanasêl)s f. (menschensaat), menschheit, welt, aus mana- (s. manna man) und -sëps f. saat, an. séde, sdiï, ags. séd, a3. sad, ahd. sat. Germ. sêdi- und sëda- sind abstractbildungen zur wz. *së- (s. saian).

niaiiauli n. (?) gestalt-, vielleicht aus armen, nmanauï. nachahmend (Bugge, Idg. forschungen 5, 274), eher aber eigl. *mana-(h)uli aus mana- (s. manna) und *huli zu huljan (Holthausen, Anz. f. d. altertum 24, 34).

manleika m. bild, ags. manlica statue, götzenbild, ahd. manaUhho bild, gestalt, statue, vgl. an. mannUkan statue, s. manna mann und leik.

manna m. mann, an. maitr, ags. man, mon, afris. as. ahd. man, neben mana- in zusammensetzungen, wie ai. murw- mensch, menschheit, manus- mensch, mann, zur wz. *mendenken (s. munan). Manna beruht auf einem idg. stamme *monen-, *monn- (Bezzenberger, Deutsche literaturzeitung 1890, 14; Wiedemann, Kuhns Zs. 32, 149; J. Schmidt, Kuhns Zs. 32, 253 fussnote), nicht auf *monu-, *monwweshalb die früher allgemein angenommene identitat mit ai. manu- abzulehnen ist. Die ausführungen Bernekers (Idg. forschungen 9, 360 f.) sind verfehlt. Man beachte noch aksl. mqzï mann,

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