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von *newo, beruken wol die wörter für 'neu', B. niujis.

nuta m. fanger, fischer, zu niut a n.

mits, s. unnuts.

O.

ö interjection, wie lat. ö, gr. w. ögan fürchten, praeterito-praesens, ablautend mit agis.

Ögjan in furcht setzen, zu ögan. ösauna fremdwort: uvxvvx.

ÖJ»Ii, s. haimöf)li.

P-

paida f. leibrock, ags. pad, as. pëda rock, ahd. pheit, pfeit hemd, rock (wozu gapaidön bekleiden, vgl. mhd. enphetten entkleiden), aus vorgerm. *baitü — gr. thrac. (3xhy hirtenrock aus ziegenfellen. Finn. paita entstammt dem germanischen. Vgl. noch alban. petke kleid aus *jnaitalca.

paüitëkustën fremdwort: nw/,xotrryiv, acc.

papa m. vater, bischof, aus gr.

7rxTnrxi;.

paraklëtus m. tröster, aus gr.

W xpCCK^TOi;.

paraskaiwë fremdwort: nxpx-

ITXCUt).

paska, pasxa fremdwort: paiirpura f. purper, aus lat. purpura, das auf gr. iropQupx beruht. Das griechische wort ist zweifelsohne semitisch: Lewy (Die semit. fremdwörter im griechischen 128) vergleicht hebr. sa/ar glanzen, safrïr teppich, aram. Sefarpdr'a morgenröte

und lasst 7rop^)ópx zunachst aus *<r<popTrvpx entstanden sein.

peikabagins m. palmbaum, aus peika- und b a g m s. Feika- ist vielleicht durch keltische vermittlung aus lat. ficus feige entlehnt (Much, Beitr. 17, 33). Der ursprung von ficus ist nicht bekannt: kaum steht es in zusammenhang mit gr. ttükov, boeot. tvkov (s. Hehn, Kulturpfl. und hausthiere ''560 f., Lewy, Die semit. fremdwörter im griechischen 22 f.). Ganz anders wird peilca- von Joliansson (Kuhns Zs. 36, 383 f.) beurteilt. Er halt das wort für germanisch und vergleicht an. pik stachel, zacken, ags. pic spitze (: np. bidz, ai. bija- samen?).

pistikeius echt, unverfalscht, aus gr. TtiiyTiKÓi mit dem got. suffix -eins.

plapja f. strasse, aus lat. platea strasse, gasse, platz (gr. tt^xtcïx sc. éSJ$). Das zweite p in plapja ist einer assimilation zuzusclireiben.

plats m. (oder plat n.?) lappen, flicken, fetzen, kaum aus aksl. plaH lappen entlehnt, das vielmehr * plots gegeben hatte. Eher steht plats in zusammenhang mit mnl. plet, nd. plette lappen, stück, vgl. mnl. mnd. plat piatt, mnd. pletten platten, ags. pleettan flach schlagen. Wie diese sippe sich zu gr. wAxtus flach verhalt, ist nicht deutlich. Anders über plats Johansson (Kuhns Zs. 36, 372 f.), der es mit mnl. plet, nd. 'plette zu einer idg. wz. *bled-, *beld- (urspr. *beled-) stellt und u. a. schw. dial. palt fetzen, lappen, flicken, kleidungsstück, dan. dial. palt, peilt, pjalt stück,

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