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idg. wz. *lleulc-, *tluk-. Osthoff (Beitr. 13, 412 f. f.) verbindet pliuhan aber mit |) 1 a h s j a n. Noch anders Zupitza, Die germ. gutturale 131.

Jtrafstjan trosten, ermutigen. Man denkt an idg. *terpwoneben auch *trep-, *trop- stehen kann, vgl. lit. tarpti gedeihen, tarpa gedeihen, wachstum, gr. ré/mu erfreue, répnoptxi freue mich, ai. tfpyati, trpnóti, trmpdti sattigt sich, wird befriedigt, tarpdyati sattigt, befriedigt. Vgl. J) a ü r b a n.

I>ragjan laufen, dazu an. prsétt

knecht, unfreier und ahd. drigil diener, vielleicht auch ags. prdg verlauf, zeitraum. Man vergleicht gall. ver-tragos windbund, air. traig fuss, tragud ebbe, lat. traho zieke, was wegen an. prsétt (*prakilau) sehr bedenklicb ist. Eher dürfen wir mit Zupitza (Die germ. gutturale 140, Kuhns Zs. 36, 239) aksl. trwkü lauf, slov. trcati laufen, air. tricc rasch heranziehen. Gr. Tpi%u> laufe, fut. 5pé!jopt,xi beruht auf idg. *dhregh(s. Beitr. 22, 191 f.).

praihns, s. faihufraihns. I»ramstei f. heuschrecke, zu as. thrimman springen, hüpfen, lit. trimu, lat. tremo, gr. rpéficc zittere.

[•rasabaljtei f. streitsucbt, s. balfa ba. Was prasa-. anbetrifft, denkt man an. idg. *tres-, *ters- in lit. triszu zittere, air. tarrach furchtsam, lat. terreo schrecke, gr. rpéco zittere, fliebe, avest. tsrssaiti, ap. trsatiy fürchtet, ai. trdsati zittert. Aksl. trgsq schüttele ist eine contamination von *trem- (s. f) r a m s t e i) und *tres-. }»reihan drangen, vgl. an .pryngva, I

ags. pringan, as. thringan, abd. dringan dringen, drangen, drücken, dazu faihufraihns. Germ. *prin%-, *pring- ist aus idg. *trenk- entstanden, das in lit. trênkti dröhnend stossen, trdnksmas gedröbne, getümmel vorliegt. Vgl. noch air. du-traic wünscht (dringt im geist nach etwas hin), cymr. trwch, lat. truncics gebrochen, verstümmelt.

Jreihsl n. bedrangnis, zu {»reiha n.

[ireis drei, n. prija, krimgot. tria (vgl. treithyen dreissig), an. prir, ags. pri, afris. thrê, as. thrie, ahd. dri, lit. trijs, aksl. trïje, air. tri, lat. trës, gr. rpsïg, armen, erekh, avest. jbrayö, ai. trayas. Vgl. Jiridja.

I»ridja der dritte, an. priiïe, ags. pridda, as. thriddio, ahd. dritto, vgl. lit. trêczias, aksl. tretijï, cymr. trydydd, corn. trysse, lat. tertius, gr. Tpivvós (dreifach, dagegen rp/ro? dritter), avest. pritya-, ai. trtiya-, zu {ireis. Hierher noch pridjö zum dritten male.

Jn'iskaii dreschen, an. preskja, priskja, pryskva, ags. përscan, ahd. drëskan. Die urspr. bedeutung von dreschen kann 'larmend stampfen, treten' gewesen sein (ital. trescare trampeln, tanzen, lehnwort aus dem germ.), weshalb verwantschaft mit lit. traszkéti rasseln, klappern, aksl. trëskü krach angenommen werden darf. Oder ist priskan eine inchoativbildung zu lit. trinu, aksl. tïrq, lat. tero reibe, gr. rcipu reibe auf? Vgl. noch Thurneysen, Kuhns Zs. 30, 352.

priutan, s. usfriutan.

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