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minder bewust streeft naar een duurzaam geluk en een onveranderlijk goed, kan men met Augustinus zeggen, dat ieder mensch ook zoekt naar God, die alleen het hoogste goed en de eeuwige zaligheid is, Hd. 17 : 27. Maar er moet dan aanstonds worden bijgevoegd, dat de menschen in de duisternis van hun verstand en in de booze overleggingen van hun hart Hem niet zoeken op de rechte wijze en niet daar, waar Hij te vinden is. De Heidensche godsdiensten hebben geen besef van de heiligheid Gods; zij missen het rechte inzicht in de zonde en weten van geen genade; omdat zij den persoon van Christus niet kennen, houden zij alle den weg der werken voor de via salutis 1).

Het principe van het Heidendom is toch, negatief de verloochening van den eenigen waarachtigen God en de versmading van de gaven zijner genade, en positief de gedachte en het streven van den mensch, om door eigen wijsheid en kracht zich de zaligheid te verwerven. Komaan, laat ons eene stad bouwen en een toren,

') In I)er Bew«is des Glaubens April 1901 bl. 159 worden uit eene rede, welke Max Miiller voor het Britsch en Buitenlandsch Genootschap over de verhevenheid des Bijbels uitsprak, de volgende merkwaardige woorden aangehaald: Ich darf sagen, dass ich seit vierzig Jahren in der Erfülling meiner Pflichten als Professor des Sanscnt in der Universitat Oxford so viel Zeit dem Studium der heiligen Bücher des Ostens gewidmet habe wie irgend ein anderer Mensch in der Welt. Und ich wage es dieser Versammlung zu sagen, was ich als den einen Grundton — sozusagen den einen Accord — aller dieser sogenannten heiligen Bücher, seien es die Veda der Brahmanen, die Purana von Siwa und Wishnu, der Koran der Mohammedaner, der Zendavesta der Parsis usw. gefunden habe: dass der eine Grundton, der eine Accord, der sich durch alle hindurch zieht, die Seligkeit durch AVeike ist. Sie alle lehren, die Seligkeit müsse erkauft werden und dass den Kaufpreis ihre eigenen Werke und Verdienste bilden müssen. Unsere eigene Bibel, unser heiliges Buch aus dem Osten, ist von Anfang bis Ende ein Protest gegen diese Lehre. Gute Werke werden allerdings auch in diesem heiligen Buche aus dem Osten gefordert, und zwar noch starker als in irgend einem andern heiligen Buch des Ostens; aber sie sind nur der Ausfluss eines dankbaren Herzens. Sie sind nur ein Dankopfer, nur die Früchte unseres Glaubens. Sie sind nie das Losegeld der wahren Jünger Christi. Lasst uns nicht unsere Augen verschlieszen gegen das, was edel und wahr ist und was wohl lautet in ienen heiligen Buchern. Aber lasst uns die Hindus, Buddhisten und Mohammedaner belehren, dass es nur ein heiliges Buch des Ostens giebt, das ihr Trost sein kann in jener ernsten Stunde, in welcher sie ganz allein hinüber müssen in die unsichtbare Welt. Es ist jenes heilige Buch, das die gewisslich wahre und aller Annahme werte Botschaft enthalt, die allen Menschen, Mannern, Frauen und Kindern gilt und nicht bloss uns Christen, dass Christus Jesus gekommen ist in die Welt, die -Sünder selig zu machen.

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