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Petron 39 und die Astrologie

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und c. 39 „In Virgine mulieres" stimmen sehr wohl mit den Deutungen, die in der Astrologie gemacht wurden, überein. Ja, ich glaube, daB noch eine starkere Ubereinstimmung zu finden ist.

Wir lieBen oben bei dem Feststellen der Bedeutung unentschieden: ob mit dem Worte „mulieres" hier veilleicht „molles viri", Manner mit verweichlichtem und weiblichem Charakter gemeint sein könnten. Wir glauben dies jetzt bestatigen zu können. Zuerst könnte hierfür die Tatsache zeugen, daB unter den elf anderen Sternbildern in diesem Abschnitt nur Deutungen auf m a n n 1 i c h e Personen gemacht werden.

Überzeugender j edoch sind, meine ich, die astrologischen Deutungen, die unter der Virgo verweichlichte, verfeinerte und stutzerhafte Personen prophezeien.

Cat. Cod. Astr. Gr. II 96:

<IIap-&svo?> oZxo^ Epjioü, SijXuxóv, Tpuip^ps5(= weich)

Firm. Mat. VIII. 11. i;

In Virginis parte V.... quicumque.... natus fuerit, erit variis deliciarum voluptatibus occupatus, muliebrium artium studiis deditus etct.

ibid. VIII 24. 6:

In parte XV Virginis quicumque habuerint horoscopum, erunt elegant es, qui virginum concubitus saepe sectentur.

Die Möglichkeit bereits von Burmann geauBert, daB mit „mulieres" hier von Petronius „molles viri" gemeint sein könnte, bekommt aus den astrologischen Angaben groBe Wahrscheinlichkeit. Und so wird Petronius Gedanke gut ausgedrückt durch die folgenden Übersetzungen: „les effeminésl) „les hommes effeminés"2), „les bougres" 3), „die Stutzer" «).

So gibt die Astrologie die vollkommene Erklarung für Petronius Anwendung: „in virgine mulieres".

Eine zweite Methode, nach welcher in der Astrologie Deutungen gemacht werden, stützte sich auf die Angaben der „Sternsagen und Sterndichtung". Was wir hierunter verstehen müssen, ist sehr deutlich von Fr. Boll charakterisiert:

*) Nodot (1713); Boispréaux (1742).

') Héguin de Guerle (1861).

■) Tailhade (1902).

*) Heinse (1898); Oberbreyer (1889).