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Petron 39 und die Astrologie

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Beurteilung der verschiedenen Meinungen

Wenn wir nun über so viele Konjekturen und Erklarungen ein Urteil aussprechen müssen, meinen wir daB fast alle diese Konjekturen, wie scharfsinnig sie oft sein mögen, gerade wegen ihrer Vielseitigkeit einander und sich selbst verurteilen, weil sie allen ebensehr m ö g 1 i c h zu sein scheinen, j edoch kein einziger über die anderen einen höheren Grad von Wahrschein1 i c h k e i t annimmt.

Nur zwei Vermutungen sind vorhanden, die nach meiner Meinung hierauf eine Ausnahme machen: es sind diej enigen, welche als varia lectio lesen wollen: nodoque coercita und dann unter „nodus verstehen wollen: den S t r i c k, womit Erigone sich tötete, oder den Knoten des Tierkreises der gerade in dem Bilde Virgo liegt.

Diese beiden Konjekturen haben den Vorteil die Erklarung der vorliegenden Schwierigkeit zu suchen: auf dem Gebiet der Astrologie, und die Erklarung von Manilius in erster Linie aus Manilius selbst zu suchen. Inzwischen kann die Erklarung nodus = der Strick der Erigone hier nicht genügen.

Wir haben oben gesehen, dasz Manilius obschon er den Namen Erigone gebraucht, für das Bild Virgo sehr bestimmt die Person und die Sage der Justitia (Aixr), Astraea) vor den Augen hatte.

Es würde nun noch möglich sein einen Augenblick an eine Kontamination zu denken, wodurch bei Manilius, weil er den Namen Erigone anwendet er doch eben auch an die Sage von Erigone denkt.

Aber zunachst wird in demselben Verse auf das m a g i s t erium der Virgo hingewiesen, was ihr gerade als Justitia zukommt. Manilius hat also sehr bestimmt an Astraea gedacht.

Ferner j edoch ist die Erklarung von Bentley: „nodus = Knoten des Tierkreises" so ganz in Manilius' Sinne, so in der Umgebung zutreffend und so in Ubereinstimmung mit einem der bedeutendsten Tatsachen der Astrologie, daB, nach meiner Meinungan der Richtigkeit dieser Erklarung kein Zweifel bestehen kann.

Wir stellen uns als Ziel dieses dem Leser in den folgenden Seien deutlich zu machen.