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Petron 39 und die Astrologie

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Warum gehorte nun das Zeichen des Löwen als „Haus" der Sonne ?

Weil, als zuerst der Himmel verteilt wurde und jedem der Planeten vom Demiourgos sein eigenes „Haus" oder „Wohnung" angewiesen wurde, die Sonne im Bilde des Löwen stand.

Aber wie konnten das die spateren Geschlechter wissen? Weil das agyptische Jahr mit dem heliakischen Aufgang des Sothis oder Sirius anfing, so steilten sie sich den Anfang des ersten Weltjahres auch so vor. Zugleich mit diesem Aufgang des Sirius stand die Sonne im Bilde des Löwen. „On voit bien pourquoi les auteurs du système ont mis le Soleil dans le Lion, position postulée par le lever héliaque de Sothis. Toutes les autres positions sont determinées par celle-la,en suivant 1'ordre des signes et 1'ordre pythagoricien (platonicien, stoïcien) des planètes." (B. L. p. 186).

So genoB das Bild des Löwen den Vorrang als „Haus" des bedeutendsten Planeten, namlich von der Sonne selbst. Aber war

') Die praktische Astronomie der alten Völker rechnete mehr mit dem sog. heliakischen Aufgang und Untergang der Sterne, als mit dem eigentlichen kosmischen Auf- und Untergang. Der heliakische Aufgang fallt immer einige Wochen nach dem kosmischen; der heliakische Untergang immer einige Wochen vor dem kosmischen Untergang.

Dr. J. Plaszmann gibt die folgende Beschreibung dieser Naturerscheinung.

„Da die Sonne bestandig in der Ekliptik fortschreitet so gehen, wie wir wissen, alle Sterne, nach mittlerer Sonnenzeit zu rechnen, von Tag zu Tag um 4 m. früher auf und unter. Ein Fixstern, der neulich noch abends nach der Dammerung im S.W. stand, steht heute im Dammerlichte, und nach einiger Zeit wird er wegen zu groCer Sonnennahe ganz verschwunden sein.Das ist der scheinbare Spatuntergang oder der heliakische Untergang des Sternes; er tritt bereits einige Wochen vor dem wahren Spatuntergange ein. Der Unterschied hangt aber nicht nur von der Polhöhe, der R. A. und Deel. des Sternes ab, sondern auch von der Helligkeit des Sternes, dem Klima und Wetter sowie von der Sehscharfe des Beobachters. Nach langerer Zeit ist die R. A. der Sonne merkbar grösfier geworden als die konstante R. A. des Fixsternes: der Stern geht morgens vor der Sonne auf, und sein Loswinden aus den Strahlen der Morgendammerung, sein erstes Sichtbar werden am Osthimmel, das ist es, was wir den scheinbaren Frühaufgang oder heliakischen Aufhang des Sternes nennen." Himmelskunde. Herder. Freiburg. 1913, p. 110—in.