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De oorsprong der Grieksche wijsbegeerte

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bekannten Heraklesmythen belegt; diese hatten da wohl im Herakles des Antisthenes das Thema der angeblich prodiceischen Fabel abgegeben, und der antistheneische Socrates hatte dem Schuster Simon gegenüber den Prodicus als seinen Lehrer erwahnt.

Xenophontische Worte wie ypatpu gttctx av $ix(4,v>i[&ov£v<rw (Mem. 1:8. 1) und [.csvoq y,},Srsv eis to jvioiroiuov (4 : 2. 8) müssen bei Vergleichung auffallen und stutzig machen. G-omperz: „Polycrates und Xenophon hatten beide zunachst den historischen Sokrates im Auge, allein sie unterschieden diesen nicht sorgfaltig vom literarischen und konnten ihn wohl auch gar nicht von ihm unterscheiden; sie zogen vielmehr, was in den Schriften der Sokratiker von Sokrates berichtet wird, unbedenklich heran, der eine um sein Angriffs-, der andere, um sein Verteidigungsmaterial zu bereichern. Für Polycrates mag dabei seine Rivalitat mit Antisthenes ein Grrund gewesen sein, seinen Angriff gegen den Lehrer seines Gregners zu richten, und Xenophon mochte um so unbedenklicher das kynische Material für seine Verteidigung heranziehen, da er sah, dass auch der Anklager sich diese Freiheit genommen hatte. Die Memorabilien sind demnach, so meine ich, ihrer Abzweckung wie ihrem Inhalte nach auch kynisch beeinflusst; es kann freilich keine Rede davon sein, dass wir sie als eine bewusste Apologie des Kynismus betrachten müssen." (A. a. O. SS. 251—252.)

W. Kinkel 1908: „Joël hat in seinem bedeutenden mit erstaunlichem Fleiss und Wissen geschriebenen umfangreichen Werk. .. den nach meiner Ueberzeugung völlig bindenden Beweis erbracht, dass die Philosophie Xenophons, und insbesondere der Memorabilien, nicht die Lehre des Socrates, sondern fast