Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

2

H. Paul, D. Gramm. IV. § 40 rechnet scheinen, auch in der Verbindung mit z u und dem Infinitiv, zu den Verben, die sich dem Charakter einer Kopula nahem. Das ist nicht richtig.

VII.

Die Regel „Nach Prapp. kann einander nicht mit reziprokem sich (vgl. § 120) abwechseln, nur unter sich kann neben untereinander gebraucht werden" (H. Paul, D. Gr. IV, § 141), ist etwas zu eng gefaszt.

VIII.

Der Gebrauch von oder in Satzen, von denen der erste sich dem zweiten unterordnet ist, wenigstens was die heutige Schriftsprache betrifft, veraltet. H. Paul (D. Gr. IV, § 384) hat versaumt dies zu erwahnen.

IX.

Es ist zweifelhaft, ob Chr. Weise in seiner Parodie auf den Stil Ph. v. Zesens (vgl. S. 10 meiner Diss.) wirklich Satze mit zusammengesetztem Partizip gefunden hat. Wahrscheinlich hat er damit nur angeben wollen, dasz die Sprache Zesens durch seinen langjahrigen Aufenthalt in Amsterdam von dem Hollandischen stark beeinfluszt worden ist.

X.

Die Sprache des ndl. Volksbuches „Genoechlijcke History van den schricklijcken ende onvervaerden Reus Gilias" weist manche Eigentümlichkeiten auf, die auf eine freie Übersetzung aus dem Deutschen schlieszen lassen.

XI.

Schiller hat bei der Ausarbeitung seiner Ballade „Die Kraniche des Ibykus" nicht nur die von Goethe vorgeschlagenen Anderungen und Winke benutzt, sondern auch seine Beschreibung der Dekorationen für die Oper Palmira (Brief vom 14. Aug. 1797).

Sluiten