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11 n «07? £ fB,cto_fche Ze»tön,ngcn anrichteten (z. B. 15. I. 1737.

"* 180^' Enf 2U *0tan der Fünfzigcrjahre wurde es durch einen machtigen Schutzdamm gegen sie gesichert. Er legt sich quer über das

IV.

Eine derartJge Klimascheide muss namenthch für die Pflanzenwelt der tieferen Hohengürtel eine schwer überschrdtbare Grenze darstdlen M Eher mogen dabd die wütenden Westwinde Kdme aus dem Rheintal ins Inngebiet tragen als umgekehrt; aber dann erwdst sich die grössere Trockenheit ber vielen ungut Immerhin sind die das Landschaftsbild ursprünglich beherrschenden Waldbaume beidersdts die gldchen: vor allem Fichtenwald huben, Fichtenwald drüben. Aber der Wald. der dnst das Kloster- und das Stanzertal vid reicher und höher erfüllte als heute, ist namenthch durch die Eingnffe des Menschen stark gehchtet worden, der neues Wddeland für sein Vieh gewinnen wollte, wo es Boden und Böschung halbwegs zuliessen. Die steilen Gehange an der Südsdte des Rosannatals. die alteren Schuttgebiete u. dgl. haben ihren Wald gerettet; nur die Felsschrofen sind auch unter der Waldgrenze von Natur aus baumlos. Die flacheren Gehangestucke Snnse. kleine Ecken. Talleisten. haben dagegen ihr Waldkldd emgebüsst sie tragen je nachdem Mahder, welche duftendes Heu für den Winter hefern. oder Almwdden; nur gewisse Bannwalder blieben verschont. So ist heute die Arlbergstrasse zwischen St Anton und Stuben fast durchaus schattenlos. Nur gewisse Bestande von Fichten. in die sich von ungefahr 1600 mab auch einzelne Legföhren dnmischen. passiert man bdm Aufstieg von St Anton un Osten; und im Westen stellt sich dn rdcherer Waldmantel erst unterhalb Stuben ein, wenn auch, besonders auf der Südsdte. Waldstreifen das Talgehange hinaufzüngeln. Die Talung der Passhöhe ist ohne Baum; sie ist vid zu sehr Windgasse, Sturmpfad. als dass sich hier höhere Gewachse behaupten könnten. Aber wie schon unter ihr, so geben erst recht ober ihr die Alpenerlen den Ton an, wdche ihr matteres Grün mit dem fnscheren der Grëser mischer, Wie sie im Bereich der Schiefer so uberwiegen auf den Kalken die Legföhren. „Arlen" heissen jene im Volk: der Arlberg dankt ihnen wohl sicher seinen Namen. Zumal auf der Südseite des Passes beherrschen sie das Landschaftsbild. die verschiedenen

») Einige sparliche Angaben in 5. und 6. Leider fehlt noch immer eine zusammen. fassende, moderne Pflanzengeographie von Tirol und Vorarlberg zusammen.

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