Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

schwerer Muhsal uberschritten und gar mancher sein Leben gelassen haben als Heinnch das Findelkind, der als Hirte und Schildknappe im Stanzertal san Brot verdient und aus eigener Anschauung die Fahrlichkeiten des Passuberganges kennen gelernt hatte. in ganz Mitteleuropa Geld zusammenbettelte. um den Weg zu verbessern und auf der Passhöhe ein kleines

scSVf H 2U CrriChtCn- AuGh 9rÜDdcte « ««Bene Brüder-

schaft unter dem Schutze von St. Christof (1386), den Bau zu erhalten. Bald darauf ist auch die Seelsorge von St. Jacob zum erstenmal (1414) urkundhch bezeugt (die Kaplanei St. Anton wurde erst unter Leopold I 1703 ernchtet, wahrend man früher die Siedlung einfach ..Berg" oder ,,Gnes geheissen , wahrend „Klösterle" auf der Westseite schon im 13. Jahrhundert als Filiale des Johanniterordens erscheint. welchem die Grafen von Montfort Güter gegen den „Arle" zugewiesen hatten.

So hebt also die Verkehrsgeschichte des Arlbergs erst spat an und auch dann war seine Rolle noch geraume Zeit unbedeutend (4). Solange die Habsburger ihren Verkehr mit dem Westen ungestört auf der ..Salzstrasse"

IZ <Z7ïï , T ReUttC ÜbEr Hindelan9' Sonthofen. Immenstadt' oder uber Vils und Kempten nach dem Bodensee und den Vorlanden leiten konnten, kummerten sie sich um ihn nur wenig. Immerhin war es schon bezeichnend gewesen, dass gerade jener erste Versuch, den Saumweg über den Pass etwas auszugestalten, der Zeit Leopolds III. angehört. welcher verscluedene vorarlbergische Gebiete erworben-hatte. .Spater hat dann Maximihan I., der in seinem Kampf mit den Schweizern den Pass höher schatzen lernte, eine Zeitlang sogar 8 Postboten „übern Arl gelegt". Allein abgesehen von vorübergehenden Anlaufen wahrend des Dreissigjahrigen Kneges, uberhess man den Pass auch weiterhin sich selbst. Wiederholt beWagten sich die Samer über den Zustand des Weges. der sie. indlnT der balztransport immer mehr abnahm, mit Verarmung bedrohte. Selbst der Bau des Hospes war gefahrdet. Aber man woüte nichts für den Arlbero tun, um andere Interessen nicht zu schadigen. Erst zur Zeit Karls VI. fing T~ Zamfu^aB mit de° aderen Strassenbauten in Oesterreich Auoetme r°r9e Fiume' ^ ~» Arlberg wieder erhöhte*

Augenmerk zuzuwenden. und als sich infolge der politischen Veranderungen wahrend des osterreichischen Erbfolgekriegs die Konkurrenz des St. Gotthard und anderer Schweizer Strassen immer fühlbarer machte, wurde endhch unter Ka ser Josef II. mit dem Bau einer neuen Strasse b goTnen Es ware recht nutz ich. die Vorgeschichte und die Geschichte dieses Baus ins einzelne zu verfolgen. doch fehlt uns hier der Raum. AUein Z nach den Franzosenknegen ist die neue Strasse der Hauptsache nach fertig

299

Sluiten