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Nr. 7 (1451): emphahen, zieken. Die Negationspartikel im Copeybuch ist: nicht. In den Kanzleien der österreichischen Herzöge kommt daneben nit, bei Albrecht haufiger als bei Sigmund, vor, der darin wieder unterm EinfluB des Bayrischen steht, wo zu dieser Zeit nicht gewöhnlich ist; vgl.

Albr. v. Österr.: (1455) Nr. 9.: nit (2 X), nicht (7 X)-

(1458) Nr. 11 : nit.

(1460) Nr. 12: nicht. Sigm. v. Österr.: (1458) Nr. 5: nicht.

(1460) Nr. 6: nicht.

(1461) Nr. 8: nicht. (1463) Nr. 9: nicht.

Dann dringt nit ein :

(1471) Nr. 16: nicht (3 X), nit (8 XV

(1471) Nr. 18: nicht (2 X), nit (6 X)In Bayern (Lerchenfeid a. a. O.):

(1402) Nr. 636: nicht.

(1416) Nr. 647: nicht.

(1427) Nr. 721 : nicht.

(1438) Nr. 743: nicht. Am Ende des Jahrh. nit; vgl. (1506) Nr. 930, wo immer «tf stehtDie mittelhochdeutschen Langen sind ausnahmslos diphthongiert worden. Die Schreibungen der neuen Diphthonge sind : ei, eij, aur aw, eu, ew.

Ou für au begegnet nie. Altes i zeigt sich vereinzelt in t

Osterrich.

Als Demonstrativ kommt immer vor: solich und sölh; sulch ist in Österreich unbekannt.

a für o kommt vor in den Kanzleien der Herzöge: gehart (Albrecht Nr. 9).

Bei Jörg v. Stain: Nr. 18: ich bin ermanet war denn.

Nr. 21 : bargschaf (= borgschaf).

Im Copeybuch kommt a für o nie vor.

Das Prafix im Verbum ist ver-, nie vor-.

Das Suffix im Substantiv: -nus, -nuss.

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