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7. Nichteigenhandiges Schreiben des Kurfürsten Friedrich des Weisen ; nur die Unterschrift schrieb er selbst, 1521 (Förstemann a.a.O. S. 6 Nr. 9).

Hochgeborner furst, freuntlicher lieber bruder vnd gefatter. Ewr lieb gebe ich freuntlicher meynung zu erkennen, daz gute Betth swerlich alhie zu bekomen sein, Auch fast sorglich ist, dar innen zu legen. Darumb wil ich Ewr lieb in dem freuntlich verwarnet haben, vnd ist mein bedencken, daz ewr lieb thue, wie sie moge, daz Ewr lieb fur yre person vnd vnser beder Son betthe mitbrenge. Das wolt ich ewr Heb nit verhalten. Dann ■derselben bruderliche vnd freuntliche dinst zu ertzeigen bin ich gantz willig. Dat zu Wormbs am dornstag Sand Antonien tag Anno dni 1521.

Frid m. pp.

8. Kaiser Karl IV. schreibt der Stadt Hagenau, daB er wegen der vom Papste geforderten Romfahrt den Bischof Lambrecht von Speier bevollmachtige. 1367 (Outjahr, Die Urkunden deutscher Sprache in der Kanzlei Karls IV. Nr. 43).

Wir Karl von gotes gnaden Romischer keiser, zu allen zeiten merer des reichs und kunig zue Beheim, enbieten den- burgermeistern, dem rate und den burgern gemeinlichen der stat zu Hagenow, unsern und des reichs Heben getrewen, unser gnade und allez gut. Lieben getrewen, wanne unser heiliger vater der pabst uns angeruffen hat als einen vogt und schirmer der heiligen kirchen und hat uns ernstlich gebeten, daz wir in zu Rome in santé Peters stul furen wellen, und wenne wir auch durch des heiligen reichs ere willen die vart tun wellen und des nicht lazzen, darumb manen" wir euch ernstlichen, daz ir von unsern, wegen ewr letzte antwurte darüber gebet dem erwirdigen Lamprecht bischoffe zu Speire, unserm lieben fürsten, heimlichen rate und andechtigen, mit wievil guter leute gewapent ir uns dienen wellet gen Rome, steticlich sechs manden bi uns zu bleiben, an zuzelen die manden, so ir von huse uzziehet und dienet uns als erlich, daz wir und daz reich des ere haben und

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