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§ 18.

Voir aussi la décision dans 1'affaire du vapeur néerlandais Geertruida (671), coulé dans la mer du Nord au moyen de coups de canon, sur 1'ordre du commandant d'un sous-marin allemand, qui en avait ordonné la destruction, de crainte que le vapeur de son cöté ne coulat le sous-marin.

„In der angefochtenen Entscheidung wird ausgeführt, SachedesPrisengenchts sei es, über die Rechtmassigkeit der in einem Kriege gemachten Prisen zu entscheiden ; Prisen seien feindüche oder neutrale Kauffahrteischiffe und deren Ladung, sofern sie in Ausübung des Prisenrechts in Beschlag genommen würden; danach sei dem Begriff der Prise eine Beschlagnahme wesentlich; daran fehle es hier; weder sei eine Beschlagnahme erfolgt, noch sei sie in irgend einem Augenblick auch nur bëabachtigt gewesen; der Kommandant habe den vermeinthchen Angriff der Geertruida mit Waffengewalt niedergekampft, wie Ziff. 55a Pr O es vorechreibe; es liege weder ein Fall der Reaktion auf gewaltsamen Widerstand des Kauffahrteischiffes gegen eine Massnahme des Prisenrechts (Ziff. 16 Pr.O.), noch der der Zerstörung eines aufgebrachten neutralen Schiffes vor (Ziff. 113, 115 pr.O.) ; es handele sich lediglich urn eine kriegensche Massregel, deren Rechtmassigkeit der Nachprüfung im Pnsengerichtsverfahren nicht unterhege.

Dem ist beizutreten. Entscheidend ist der § 1 Pr.G.O. Er ist der Sitz der Materie, indem er bestimmt, was Gegenstand der Prisengerichtsbarkeit Kt. Die Prisengerichte haben über die Rechtmassigkeit der in einem Kriege gemachten Prisen zu entscheiden. Damit ist die Kompetenz der Prisengerichte fest umschrieben. Hat das erkennende Gericht sogar in den Fallen, wo der Kommandant, ohne zur Aufbringung oder zur einstweüigen Aufbringung (Ziff. 91 Pr. O.) zu schreiten, das Schiff anweist, sich zur Untersuchung nach einem inlandischen Hafen zu begeben seine Unzustandigkeit ausgesprochen, so muss das urn so mehr in Fallen wie der vorliegende, geschehen, wo es sich urn eine Kriegsmassregel handelt die mit pnsenrechtlichen Zwecken überhaupt nicht und nicht einmai mit der Vorbereitung solcher in Beziehung steht. In dieser Auffassung kann auch der Abs. 3 des § 1 Pr.G.O. nicht irre machen.... [areumentation détaillée] .. . ."

Par contre, la Cour de Berlin a admis sa compêtence pour connaitre d'une demande en restitution de la valeur d'un navire neutre capturé sans motifs valables et coulé, après la capture et après un jugement provisoire, par les autorités militaires allemandes dans le port de Bruges, avant la grande retraite des armées allemandes, de peur de le voir tomber entre les mains desf orces alliées. [Comp aussi a ce sujet ci-après § 753.] C'est le cas du Gelderland, n°. 2 (1172), coulé a Bruges par ordre du commandement de la marine allemande après la première décision d'appel: Gelderland, n°. i (1012), par laquelle la cour d'appel avait renvoyé 1'affaire au tri-

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