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§ 464.

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a Copenhague sous connaissements directs, en partie a des personnes dénommées, et puis transbordés dans le vapeur Mjölner sous un connaissement coUectif a 1'ordre d'une société expéditrice a Stockholm ; seul ce dernier connaissement s'était trouvé a bord.

„Was zunachst die Frage betrifft, ob das Sammelkonnossement oder die Durchgangskonnossemente darüber entscheiden, ob mit Rücksicht auf die Orderklausel die gesetzbche Vermutung der feindhchen Bestimmung hegründet ist, so steht das Oberpriseneericht hier auf einem von dem des Vorderrichters abweichenden Standpunkte. Das Oberprisengericht hat sich schon einmal mit dieser Frage befasst und sie damals aUerdings im Sinne des Vorderrichters entschieden [Prisensache Brage (624)]. Allein damals handelte es sich um einen wesentlich anderen Sachverhalt als jetzt. Dort stand lediglich das Verhalten des Kriegsschiffkommandanten in Frage, und es war nur zu entscheiden, ob ausreichende Gründe für die Beschlagnahme vorgelegen hatten.... Hier kommt es darauf an, wie nach dem objektiven Sachverhalt sich jetzt die Frage darstellt, und dabei sprechen andere Gesichtspunkte mit. Der innere Grund für die gesetzliche Vermutung .... liegt in der aus dem Inhalt des Papiers sich ergebenden Ungewissheit, wer beim Eintreffen des Schbfes im Bestimmungshafen der Empfanger der Ware gewesen sein würde, insbesondere ob es die als solche im Konnossement bezeichnete Person oder ein durch deren Indossament bezeichneter spaterer Inhaber gewesen ware. Für eine solche Rechtsübertragung kommt aber das Sammelkonnossement des Spediteurs nicht in Betracht. Dieser hat vielmehr die Güter den Besitzern der Einzelkonnossemente herauszugeben, und sein Sammelkonnossement dient ihm nur dazu, seiherseits die Auslieferung der Güter vom dem Schiffer zu erlangen. Eine Ungewissheit über die Person des Empfangers wkd also durch dieses Konnossement nicht begründet. Demzufolge können nur die Durchgangskonnossemente für die Frage entscheiden, ob die einzelnen Sendungen an Order gerichtet waren oder nicht."

§ 465. II y a présomption de destination hostüe, lorsque les papiers de bord n'mdiquent pas le consignatabe. (Présomptions du § 436, n°. 6, et du § 440, n°. 8.) En partie cette présomption coïncide avec ceUe du § 462.

Allemagne.

Vega (272) : envoi a un commissionnaire expéditeur. Pf„A1s Empfanger im Sinne (der Züf. 33, ib, Pr. O.) ist nur derjenige anzusehen, der die Ware nach Beendigung des Transports erhalt, nicht eine beliebige Zwischenperson, die lediglich für den Weitertransport Sorge zu tragen hat. Dies ergibt sich ohne weiteres aus dem Grunde der Bestimmung, die es ermöglichen soll, aus der Person des Empfangers einen Anhalt für den Verwendungszweck der Ware zu gewinnen. Das

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