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§ 476.

Privatbesitze stehen ; dass es sich um eine Ladung von Hölzern handelt, welche durch Abschluss vom 31. Marz 1914 gekauft waren und die bestimmt waren zur Erfüllung von Lieferungsvertragen, welche P.B. & Co. bereits mit verschiedenen der genannten Kohlenwerke geschlossen hatte, um sie mit Grubenhölzern zu versehen.... Damit erscheint der Beweis geführt, dass dieses Holz nicht nur zur Zeit, als es gekauft wmde, sondern auch weiterhin für die gewerblichen Zwecke der Bergbau-Industrie in Handen Privater bestimmt war.... Allerdings hat zur Zeit der Aufbringung des Schiffes in England ein empfindlicher Mangel an Hölzern der hier in Rede stehenden Art geherrscht und es ist nicht unwahrscheinlich, dass auch die Englische Regierung zu Kriegszwecken solcher Hölzer bedurfte. Allein für die Annahme, dass die Englische Regierung sich um deswillen — etwa durch Beschlagnahme — in den Besitz gerade dieser Hölzer gesetzt und sie der Verwendung zur Erfüllung der von der Firma P. B. & Co. geschlossen Kontrakte entzogen haben würde, liegt nichts vor. Eine nur allgemein vorgestellte Möglichkeit dieser Art kann aber nicht in das Gewicht fallen, so lange nicht tatsachliche Anhaltpunkte dafür gegeben sind, dass sie sich verwirklichen wird."

Dans le même sens : Havsö (128), Hansa (129), Sara (130), Vigdis (131).

Voir aussi: Anvers (358), chargement de bois pour caisses, consigne a la raffinerie de sucre des sieurs Tate and Sons (GrandeBretagne) :

„Dass die Bretter zur Hersteüung von Zuckerkisten Verwendung finden sollten, ist bei dieser Sachlage an sich glaubhaft und auch dmch die vorliegenden eidesstattlichen Versicherungen bestStigt worden. Damit ist aber die friedliche Endbestimmung der Bretter .... als dargetan zu erachten. Es ist... . nicht angangig demgegenüber auf die durch besondere tatsachliche Vorgange nicht unterstützte Möglichkeit hinzuweisen, dass die Englische Regierung die Ware bei ihrer Ankunft am Bestimmungsort trotz der darüber getroffenen Disposition hatte für sich in Anspruch nehmen und sie für Zwecke der Kriegführung hatte verwenden können.... Auch die vom Vorderrichter in zweiter Linie angestellte Erwagung, dass in den aus den Brettern hergestellten Kisten vielleicht Zucker an die Englische Regierung geliefert ware, ist nicht geeignet, die angefochtene Entscheidung zu stützen. Denn abgesehen davon, dass es sich auch hier lediglich um eine fernliegende Möglichkeit handelt, besteht in Bezug auf den Zucker, den die Firma Tate & Sons fabriziert, eine gesetzliche Vermutung für die feindliche Bestimmung nicht, also auch nicht hinsichthch der Emballage. Hier hatte es also eines Beweises bedurft, der nicht geführt ist."

Dans le même sens : Norte, n°. i (950), envoi de douvain a une société anglaise de fabricants de ciment qui le convertirait en tonneaux pour son industrie.

Au contraire, dans le cas analogue du Balduin, n°. i (633),

Veizijl, Droit des prises. 53

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