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§ 670.

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nur ein Gewinn, der in sicherer Aussicht stand, zu ersetzen ist, wahrend Schadensersatzansprüche, die aus dem Verlust künftiger, mehr oder weniger hypothetischer Gewinne hergeleitet werden, nicht zu berücksichtigen sind. Nun ist zwar richtig, dass in der ersten Zeit des Krieges, insbesondere zur Zeit des Erlasses der erwahnten Urteile, für die Neutralen nicht nur ein hoher, sondern auch ein ziemlich sicherer regelmassiger Verdienst aus dem Schiffahrtsbetriebe in Aussicht stand. Seitdem haben sich aber die Verhaltnisse sehr erheblich geandert. Durch die weitgehenden, immer steigenden Hemmungen und Beschrankungen, denen der Seehandel der Neutralen jetzt von den Kriegführenden unterworfen wird, insbesondere durch die langwierige Festhaltung der Schiffe in englischen Hafen und durch den ihnen auferlegten Zwang zur Befahrung besonders gefahrdeter Seegebiete, wie auch durch die Verscharfung der eigentiichen Kriegsmassnahmen, insbesondere die stete Erweiterung der Konterbandevorschriften, ist die Ausübung der neutralen Schif fahrt derartig beeintrachtigt, dass zwar die Möglichkeit sehr hoher Gewinne noch gegeben ist, irgend eine Sicherheit dafür aber in keiner Weise mehr besteht. Damit ist der Verdienst aus dem Frachtgeschaft derartig in das Gebiet der bloss hypothetischen Gewinne getallen, dass, wenn nicht besondere Umstande dargetan werden, die eine andere Beurteüung rechtfertigen, eine Entschadigung für entgangenen Gewinn aus diesem Gesichtspunkte nicht mehr in Frage kommt." Voir aussi Lestris, n°. 2 (1008) :

„Auch unter dem Gesichtspunkt eines solchen (Schadensersatz-) anspruchs könnte aber der Reklamant niemals einen Ersatz des hohen Inlandspreises für den Tabak verlangen, denn er begêhrt damit in Wahrheit nicht Ersatz eines Schadens, den er durch die Beschlagnahme erlitten hat, sondern Ersatz für einen Gewinn, der ihm durch die Beschlag. nahme und die Einbringung der Ware in das Inland in Aussicht stand, den er aber infolge der Ueberweisung nicht erzielen konnte. Für einen solchen Anspruch fehlt es unter allen Umstanden an einer rechtiichen Grundlage."

Comp. aussi rarticle 36 de la loi turque sur les prises maritimes de 1912, aux termes duquel

„Les dommages-intérêts peuvent couvrir uniquement les dégats matériels subis par le demandeur et non le lucrum cessans."

b) Doctrine de causalité.

§ 670. De même, le rapport de cause a effet en matière de prises maritimes n'est admis qu'avec certaines restrictions, de fagon a exclure l'application d'une théorie de causalité trop rigoureuse. A en juger d'après quelques passages épars qui se trouvent dans les jugements des tribunaux des prises, 1'Etat capteur est jugé responsaple des

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