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Untersuchungen über den Bau und die Entwicklung des sensibeln peripheren Nervensystems

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UNTEBSUCHUNGEN ÜBER DEN BAU U. S. W.

gefunden. Ueber die Herkunft und Bedeutung dièser Elemente werden spatere Untersuchungen uns zu belehren haben, welche von neue ra die Ontogenie der MEissNERschen Körperchen ins Auge fassen.

Für die Grandry*<?^0# Körperchen könnten wir ebenfalls feststellen, dasz das fibrillare Terminalnetz ganz entschieden eine intrazellulare Lage besitzl. *) Leider gehort es zu den bedauerlichen Lakunen in meinen Resultaten, dasz ich auf die alte Frage nach der Herkunft der GRANDRYschen Zeilen, ob mesodermal oder ektodermal ebenso wenig wie einer meiner Vorganger ganz entschieden eine Antwort habe geben können, wenn auch die erstere Supposition mir die richtige zuscheint. Wie dem sei, immerhin glaube ich, das wir durch das Erken ntnis, dasz diese Zeilen ontogenetisch, sovoie im eribachsenen Zustande der Nervenfaser selbst angehören, doch einen bedeutenden Schritt vorvvarts gemacht haben. Ich kann nicht umhin zu erklaren, dasz die Kombinierung aller dieser verschiedenen Tatsachen, — 1° die augenfallige Uebereinstimmung in Bau zwischen den MEissNERschen Körperchen und den freien Fasern, 2°. in allen Endorganen die intrazellulare Lagerung der Fibrillengitter in Elementen der Neuroplasmabahn selbst, mir mit gewissem Nachdruck hin zu weisen scheinen in die Richtung der „Teoria unitaria", insofern dieselbe eine prinzipielle Einförmigkeit im ganzen peripheren Nervensystem nach zu weisen beaugt.

Jedem Augenblick wurde ich bei der Bestudierung meiner Praparaten und dem Nachsinnen über das Gesehene vom Bedenken getroffen, wie schwierig doch die Interpretierung der Wahrnehmungen ist, solange nicht die Physiologie unserem Gedanken eine festere Führung geben kann. — Ihrerseits aber harren die Physiologen auf Hilfsleistung seitens der Morphologen. Möge dann in dieser Hinsicht meine Arbeit, so un vollkommen sie auch sei, nicht ganz ohne Nützen gewesen sein!

') In zwei Vortragen (1918, '20) hat prof. Boeke mitgeteilt, eine intrazellulare Lagerung der FfbriBen auch in zwei andern sensibeln Endignngen, den MERHEi.schen und den EiMERSchen Körperchea aufgefunden zu haben. Halten wir dazu auch noch mit den EoLMERsehen und Bielschowsky-BnüHi.schen Erörtnungen Bechnung, so dürfen wir sagen, dasz es jetzt wohl fiber jedeu Zweifel erhoben ist, dasz die intrazellulare Innervierung tatsachRch für alle Falie zutrifft.