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Apolegetische und kritische Bemerkungen zu dem von dem niederländischen Comité ausgearbeiteten Entwurf eines allgemeinen Vertrages über die friedliche Regelung internationaler Konflikte

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H. LAMMASCH.

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gesetzt. Nationale Schiedsrichter wie George Gray und Sir Charles Fitz Patrick im Falie der nordatlantischen Fischereien oder Lord Alverstone im Alaskafall waren, sind leider nicht die Regel, sondern können nur Ausnahmen sein. Ein weitergehendes Zugestandnis, als Art. 45 Abs. 3 der Friedensakte von 1907 für die nationalen Schiedsrichter macht, (je ein nationaler Schiedsrichter ia^JÜchterkollegiumyk^ntëïch nicht zugeben. Aber nicht nur aus den Streitteilen selbst sollen der dritte und der vierte Schiedsrichter nicht berufen werden durf en, sondern auch nicht aus der Reihe jener Machte, die mit den Streitteilen in einem offenkundigen Bündnisse stehen. Am besten schiene es mir, wenn jede Partei ausser ihrem Nationalen, noch ein von einer anderen Macht ernanntes Mitglied der cour in die Kommission berufen würde und wenn jedem Streitteile das Recht zustande, 4 oder 5 Machte auszuschlieszen, aus deren Angehörigen sein Gegner den Schiedsrichter nicht berufen darf. Am allerwichtigsten ist, wie auch der Motivenbericht anerkennt, die vollkommene Unbefangenheit und volle Vertrauenswürdigkeit des Obmannes. Wenn er auch nach dem eben vorgeschlagenen Sjystem nicht jene geradezu beherrschende Stellung haben würde wie nach Art. 21 des Entwurfes, so besitzt er doch unter allen Umstanden grossen Einflusz auf die Entscheidung. Die Wahl durch das nach Art. 6 zusammengezetzte Bureau scheint mir zur Sicherung seiner Unbefangenheit nicht für alle Falie auszureichen. Allerdings bestimmt Art. 22 dasz, wenn dem Bureau Mitglieder der Streitteile angehören, diese sich der Abstimmung über diese Wahl