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Erstens sind es unstreitige Vielheiten, aus unter sich gleichén Einheiten aufgebaut, wie das Haar, die Augenbraune, die Wimper. Ganz gewiss beweisen diese Ausnahmen sehr wenig gegen die neue Téorie. Wir haben es hier ja zu tun mit derartigen Teilen, welche zugleich Vielheiten sind, so dass dem Sprachgeiste hier natürlicherweise die Freiheit gelassen wird sich entweder für den Teil oder für die Vielheit zu entscheiden. Der Algonkin-sprachgeist entschied sich für letztere und so wurden die besagten Wörter vieU heitartig oder, was dasselbe ist, sachenartig.

Zweitens sind zu erwahnen derartige Teile, welche nichts mehr sind als eine (zumeist gebogene oder gebrochene) Fldchenausbreitung, deren dritte Dimension in der Vorstellung gleichsam verschwindet. Es gehören hierzu: 1° die Haut und 2° der Nagel. Wie mir vorkommt darf es mindestens erklarlich heissen, dass Haut und Nagel nicht zu ein und derselben Kategorie mit den übrigen Körperteilen gebracht werden; es sind ja beide vielmehr Berührungsflachen als eigenliche Körperteile oder Olieder. Sehr natürlicherweise gehören sie darum zur breitungsartigen d. h. sachenartigen Individuirungsform.

(Es ist hier ganz angebracht für einen Augenblick unsere Aufmerksamkeit zu lenken auf das Ungereimte der ganglichen Téorie. Nach dieser sind nl. alle vornehmen Teile des Körpers, worunter der Kopf und das Herz, als „leblos", hingegen die von jedem Lehen ausgeschlossenen Elemente Haar, Augenbraune, Wimper als „lebendig" zu betrachten.)

An der dritten Stelle muss von einer Anzahl von Wörtern die Rede sein, welche entweder deutlich irgend einen Anhang zeigen oder ihrer Natur nach eine gewisse FüUung innehaben oder wobei sowohl der Anhang wie die Füllung gleichzeitig sich vorfinden.

Es gehören zu dieser Klasse weibliche Brast (auch Euter

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