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und [metliir], haben alle Wörter dieser Klasse ein Klassifikationsmerkmal.

34. Nominalisierte Vorgangsbezeichnungen. § 121. Nominalisierte Vorgangsbezeichnungen mit abstrakter und konkreter Bedeutung. Allen Wörtern dieser Klasse fehlt das Klassifikationsmerkmal.

§ 122. Weil in den einzelnen Bedeutungsgruppen Substantive der verschiedensten Wortbildung nachgewiesen sind, ist der Nachweis erbracht, dass die Wörter der einzelnen Bedeutungsgruppen hinsichtlich der Suffixe kein besonderes Klassifikationsmerkmal haben, ausgenommen die unter 3, 31 und 33 genannten Wörter. Da die Frage nach dem Vorliegen eines etwaigen anderen Klassifikationssystems ausschliesslich durch historische Betrachtung zu lösen ist, stellen wir diese Aufgabe vorlaufig beiseite.

Literatur: Gerlach Boyen, Die nominalen KlassifikationsSysteme in den Sprachen der Erde. Historisch-kritische Studie, mit besonderer Berücksichtigung des Indogermanischen, (Anthropos-Bibliothek IV).

II. DAS ADJEKTIV. Die Zahl der von den Dialektsprechern gebrauchten Adjektive ist verhaltnismassig klein. Es bietet sich eine Gruppierung der Adjektive:

I. nach ihrer Bedeutung als Trager der auf Sinneswahrnehmungen beruhenden Qualitaten;

II. nach ihrer Bedeutung als Trager ethischer Begriffe; HL nach ihrer Bedeutung als Orientierungsbegriffe.

Zu I. gehören:

1. Akustische Qualitaten. § 123. [sccxt] leise; [har] laut.

2. Visuelle Qualitaten. § 124. [bleik] bleich; [blEimt] blind; [bloirix] blutig; [bloimix] trübe; [blank] blank; [bbit] bloss; [bruni] braun; [bornt] bunt; [damipix] dampfig; vgl. dagegen: [dcemipix]

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