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Tertullian De anima

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TERTULLIAN

DIE SEELE

i. i. Nachdem ich lediglich über das Urwesen der Seele mit Hermogenes gestritten habe, weü jener behauptet, dass auch dieses eher aus der Substanz der Materie als aus Gottes Hauch entstanden ist, werde ich mich jetzt zu den übrigen Fragen wenden und, wie mir scheint, am meisten nut den Phüosophen zu kampfen haben. 2. Sogar im Kerker des Sokrates wurde noch über das Wesen der Seele disputiert. Vor aüem anderen weiss ich schon nicht, ob, was die Person des Lehrmeisters angeht, die Zeit dazu gunstig war, wenngleich auf den Ort nichts ankommt. Denn wie sollte die Seele des Sokrates damals noch zu klarem Denken imstande sem, die, nachdem schon das heilige Schiff die Rückfahrt angetreten hatte, er den Schierlingsbecher zu dem er verurteüt worden war, schon ausgetrunken hatte und der Tot schon zu ihm getreten war, jedenfaüs erschüttert war durch eme gewisse Erregung, wenn die naturgemass war, oder ausser sich war, wenn jene Erregung nicht naturgemass war? Denn wenn sie auch fhedhch und ruhig war, sodass weder das Weinen der Frau, die bald Witwe sem soüte, noch der Anbhck der Kinder, die von diesem Augenblick an zu Waisen wurden, dem natürüchen Gefühl der Liebe nach sie erweicht hatte, sowar sie doch inBewegung durch dasBestreben sich nicht bewegen zu lassen und wurde gerade durch ihre Standhaftigkeit erschüttert, mdem sie versuchte, eine Erschütterung infolge von Unstandhaftigkeit unmoghch zu machen. Woran aber wird ein mit Unrecht Verurteüter sonst noch denken können, wenn nicht an Tröstungen für das Unrecht, vor allem ein Phüosoph, em von Ruhmgier erfuUter Mensch, der nicht über Unglück