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Tertullian De anima

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Erkerurrnis ausrüstet zum Erkennen der Wirklicbkeit? 12. Wenn namhch die Wirklichkeiten durch AbbUder erfasst werden, d.h., wenn das Unsiehtbare durch Vermittlung des Sichtbaren erkannt wird, weil auch der Apostel für uns schreibt: „Denn das Unsichtbare an Ihm wird von der Schöpfung der Welt an aus seinen Werken erkannt und wahrgenommen", und Platon zu den Ketzern sagt: „Was erscheint ist Abbild der verborgenen Dinge", und ausserdem, dass notwendigerweise diese Welt jedenfaüs irgend ein Abbüd irgend einer anderen ist, so ist dennoch gezeigt worden, dass die Erkenntnis die Sinnestitigkeit nimmt als Führer, Gewahrsmann und wichtigste Hüfe und dass ohne sie die Wirkhchkeit mcht zu erreichen ist. Wie wird die Erkenntnis da höher stenen können als das, wodurch sie erst existiert, das sie braucht und dem sie aües zu verdanken hat, was sie erreicht? 13. Wir machen also zwei Schlussfolgerungen: erstens, dass die Erkenntniskraft nicht auf einer höheren Stufe steht als die Sinne (denn jedes Ding ist geringer als das, wodurch es besteht) und zweitens, dass sie nicht von den Sinnen zu trennen ist (denn jedes Ding ist mit demjemgen, wodurch es besteht, fest verblinden).

19) * Aber auch an denen dürfen wir nicht vorübergehen, die nur für eine kurze Zeit die Seele der Vernunft berauben; denn in dieser Weise machen sie sich den Weg frei, sie spater eintreten zu lassen, wie auch den Geist, von dem ja doch die Vernunft ausgehe. 2. Sie behaupten, dass der Mensen in den Kindesjahren aus einer Seele ohne weiteres besteht, wodurch er nur lebt, nicht so, dass er gleichzeitig auch denkt, weil namhch auch nicht alles, was lebt, denkt. Es soUen namhch auch die Baume leben und doch nicht denken, wie Aristoteles behauptet und aüe Anderen, die jene Seelensubstanz aüen Wesen mitteüen, die bei uns etwas ist, das nur dem Menschen gegeben ist, nicht nur weü sie ein Werk Gottes ist, was auch die anderen Dinge sind, sondern weü sie Gottes Hauch ist, was nur sie ist, von der wir behaupten, dass sie gleich bei der Geburt aüe ihre Fahigkeiten hat. 3. Wenn man sich aber wider uns auf die Baume beruft, so greifen wir gern diesen Fall an: denn auch in diesen lebt, wenn sie noch nicht einmal Baumchen sind, sondern noch Reiser oder erst Schösshnge, sobald sie aus den Gruben hervorkommen, eine eigene Lebenskraft. Diese wird aber, den Zeitverhaltnissen gemass, noch zurückgehalten und wird kraftig und wachst heran mit ihrem Stamme bis das Alter ihr die voüe Gestalt gibt in der die Natur ihre Wirkungen ausüben kann. Woher bilden sich sonst bei innen bald Fruchtaugen und Blatter und schwellen die Knospen, und tritt der Blumenschmuck hervor und werden die Sifte bereitet, wenn nicht in ihnen schon alle Fahigkeiten der Gattung schlummern und in aüen Teilen wachsend sich entwickeln.? 4. Sie haben also von demselben Augenblick an, in dem sie zu leben anfingen, sowohl ihr eigentümliches Denken als ihr eigentüm-