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Tertullian De anima

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da die Eine Unfruchtbar, die Andere unberührt war. Wenn es überhaupt möglich ware, so müssen doch jedenfalls jene Kinder ohne Seele geboren werden, die nicht nach der aUgemeinen Regel empfangen waren; aber auch ,ene leben, jeder in seiner eigenen Gebarmutter. Es jauchzt Ehsabeth: Johannes batte sie innerlieh dazu angetrieben; es preist den Serrn Maria; Christus hatte sie innerlieh dazu angeregt. Die Mütter erkennen wechselseitig ihre Früchte und werden gegenseitig yon jenen erkannt, die jedenfalls lebten, die nicht nur Seele waren, sondern auch Geist. 5 So hest du auch Gottes Wort zu Jeremia: „Bevor ich dich im Mutterschoss büdete, kannte ich dich". Wenn Gott im Mutterschoss bildet so haucht er auch ein nach der Regel aus dem Anfang: „Und es büdete Gott den Menschen und er hauchte ihm ein den Hauch des Lebens" Gott wurde aber den Menschen im Mutterschosse nicht anders gekannt haben wie als ein Ganzes: „Und bevor du aus der Gebarmutter fortkamst, habe ich dich geheihgt". Und da soll er noch ein toter Körper sein? Jedenfaüs m keiner Weise. „Denn Gott is ein Gott der Lebendigen, nicht der Toten".

u *J' c*uWie ^de also d»s lebende Wesen empfangen? Wurde zugleicn beider Substanz, die des Körpers und die der Seele, zu einem Ganzen verschmolzen oder war der eine von ihnen trüher? Nein: wir behaupten, dass Beide zuglach empfangen, gebüdet und vollendet werden, wie sie auch hervorgebracht werden und dass kein Augenbhck bei der Empfangnis dazwrschen tmt, wodurch eine zeitüche Folge entstehen könnte. 2. Denke namlich mal an das Ende und beurteüe von da aus den Anfang. Wenn der Tod nur zu bestimmen ist als eine Scheidung des Körpers und der Seele, so wird auch der Gegensatz des Todes, das Leben, nur bestimmt werden als eme Verbindung des Körpers und der Seele. Wenn die Trennung beide Substanzén zugleich trifft durch den Tod, so muss die Regel der Verbindung die gleichzeitig durch das Leben beiden Substanzén begegnet, dies notwendig gemacht haben. 3. Wir erkennen weiter das Leben von der Empfangnis an, weü wir das Bestehen der Seele behaupten von der Empfangnis an; denn das Leben fangt an demselben Punkt an als die J>eele. Gleichzeitig wird also zusammengesetzt, was gleichzeitig in dem Tod getrennt wird. Wenn wir aber dem Einen die erste, dem Andern die zweite Stelle zuweisen, so muss man auch beim Samen einen zeithchen Unterschied machen, dem Stand der Reiherdblge entsprechend. Auf welche Zeit werden wir da den körperhchen Samen setzen, auf welche den seeliscnen? 4 Weiter noch: wenn wir beim Samen einen Unterschied der Zeit nach machen, so werden wir auch die Materiën unterscheiden müssen, des zeithchen Unterschiedes wegen. Denn wenn wir auch die Existenz zweier Arten des Samens anerkennen, die des körperhchen und die des seehschen, so behaupten wir doch, dass sie ungeschieden sind und deshalb gleich-