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Geschichte und Kultur des Inkareiches

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spanischen Invasion diese Namen in den verschiedenen Gegenden und Dialekten Perus bereits voneinander ab, im Wesentlichen aber herrscht Ubereinstimmung. Nach Pedro Sarmiento de Gomboa (Segunda parte de la historia general llamada „Indica” (Kapitel XI) hiessen die vier Urpaare:

Ayar Mango Capac und Ocllo,

Ayar Auca und Mama Huaco Ayar Cachi und Mama Jparusa Ayar Uchu und Mama Raua.

Ahnliche Namen nennt Pedro Cieza de Leon im zweiten Teil seiner Cronica del Peru, VI. Kapitel1), doch weiss er nur von drei Manner- und drei Frauennamen. Die drei Manner hiessen nach seinen Angaben Ayar Ucho, Ayar Cachi Asauca und Ayar Manco. Den vierten Stammvater Ayar Auca kennt er nicht. Er halt das Wort Auca (der Krieger, der Kriegerische), das er mit Asauca verwechselt, für einen Beinamen des Ayar Cachi und nennt diesen daher auch Ayar Cachi Asauca.

Da er nur drei Stammvater kennt und jeder von diesen

*) Pedro Cieza de Leon kam, ij Jahre alt, 1534 nach Peru, wurde Soldat und begleitete Pedro Vadillo auf seiner Expedition durch das Cauca-Tal nach Cali (1538). lm Jahre 1547 trat er in die Dienste des Prasidenten Pedro de La Gasca nahm an dessen Zug nach Cuzco teil, bereiste das Charcas-Gebiet und liess sich darauf x j jo in Lima nieder, wo er den ersten Teil seiner Chronik von Peru niederschrieb. Der zweite Teil folgte 1560.

Da er ein guter Beobachter war und überall die ïndianer aushorchte, haben seine Darlegungen fïir die Geschichte des Inkareiches hohen Wert; doch gibt er vielfech das ihm von den Indianem Erzahlte leichtglaubig ohne Kritik wieder und zeigt sich in allerlei naiven aberglaubischen Vorstellungen befangen.

Der erste Teil der Cronica wurde bereits 15 5 3 in Sevilla unter dem Titel La primera parte de la Cronica del Péru publiziert, und dieser ersten Ausgabe folgten 1554 und IJ55 zwei weitere in Antwerpen. Auch ins ïtalienische und Englische wurde bald darauf das Werk übersetzt. Der zweite Teil der Chronik blieb lange Manuskript. Er ist erst 1873 im Druck erschienen.

Die alten Ausgaben sind selbst in grossen wissenschaftlichen Bibliotheken selten zu linden. Einen Ersatz dafur bietet der 1880 von Marcos Jiménez de la Espada in Madrid herausgegebene zweite Teil der Cronica, erschienen in der Biblioteca HispanoUltramarina, femer die von der Hakluyt Society herausgegebene, von Clements Robert Markham ins Englische übersetzten beiden Teile: „The travels of Cieza de Leon”, London 1864, und The second part of the Chronicle of Peru, London 1883. Ausserdem ist von Marcos Jiménez de la Espada auch die von Cieza de Leon verfasste Guerra de Quito (Madrid 1877) veröffentlicht worden.