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Geschichte und Kultur des Inkareiches

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Pachacutec, der Weltumstür^er

Pachacutec Yupanqui bewahrte sich, wie die Inkahauptlinge gehofït hatten, als grosser Heerführer und Eroberer. Zunachst liess er seinen Stiefbruder Urco, der im Norden des Cuzcogebietes die mit der Regierung des Pachacutec Unzufriedenen sammelte, umbringen. Dann zog er mit einem aus Tnlcas und Hilfstruppen bestehendem Heere gegen die im Süden zwischen dem Apurimac und Vilcamayu sitzenden Stamme und unterwarf sie. Ebenso die westlich von ihnen hausenden Cuyos. Darauf kehrte er nach Cuzco zurück und veranstaltete dort, seinen Ruhm zu mehren, glanzende Siegesfeiem.

Lange litt es ihn jedoch in Cuzco nicht. An der Spitze eines ansehnlichen Heeres überfiel er die im PachachacaTal sitzenden Stamme, überschritt die Cordillera de Huanso und drang in das Gebiet der Rucanas (auch Lucanas genannt) ein. Nachdem er diese und die Huancas besiegt hatte, wandte er sich gegen einige weitere Stamme im Süden und kehrte darauf mit vielen Gefangenen und zusammengeraubten Schatzen zurück.

Inzwischen hatten die Inkas auf Pachacutecs Befehl im inneren Reich neue Truppen ausgehoben, die unter dem Oberbefehl seines Sohnes Apu Yamqui und eines seiner Brüder nach Nordperu aufbrachen und bis zum Stammesgebiet der Chachapuyas (im heutigen Amazonas-Departement) gelangten. Dann wandten sie sich, durch Abfall eines Teils der Hilfstruppen geschwacht, westwarts und besetzten Cajamarca, d.h. die „Kalte Mark”. Da sich die dortige Bevölkerung mannhaft wehrte und zur Verteidigung ihres Landes ein Bündnis mit dem Oberhauptling der Chimus (derHauptsitzder Chimus befand sich dort, wo heute Trujille liegt) einging, geriet das geschwachte Inkaheer in eine sehr schwierige Lage. Es musste nach Cuzco zurückgeführt werden, denn auch die Collastamme hatten unterdessen aufs neue die Waffen ergriffen.