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Geschichte und Kultur des Inkareiches

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Die Unterdrückung dieses Aufstandes im Süden schien Pachacutec wichtiger geworden zu sein, als der Kampf im Norden. Er rief daher das Nordheer zurück und hob zugleich ein neues Heer aus, steilte es unter den Befehl zweier seiner Söhne und schickte es gegen die Rebellen Collasuyus. Nach harten Kampfen rückten seine beiden Söhne mit ihren Truppen über Puno und Arequipa bis zum Potosifluss, einem Nebenfluss des Pilcomayu, vor. Sie sollen sogar bis tief in das Charcasgebiet gekommen sein.

Was sich ihnen entgegenstellte, wurde schonungslos niedergemacht. Es sollten nach Pachacutecs Ansicht die Collastamme nicht blos gezüchtigt, sondem zugleich dermassen geschwacht werden, dass sie nie wieder wagen würden, den Befehlen der Inkas zu trotzen.

Die rückkehrenden Truppen wurden in Cuzco mit grossen Festlichkeiten empfangen, vor allem soll der alteste der beiden Söhne namens Tupac Yupanqui als grosser Kriegsheld gefeiert worden sein. Diese Stimmung benutzte sein Vater, ihn zu seinem Nachfolger zu emennen. Er rief die Vorsteher der Inka-Ayllus zusammen und erklarte ihnen, der rechtmassige Thronerbe ware zwar sein Sohn Amaru Tupac (Amaru wird eine Schlangenart genannt), doch eigne sich Tupac Yupanqui besser zum Regenten und Heerführer. Im Sonnentempel zu Cuzco wurde darauf Tupac Yupanqui feierlich zum künftigen Regenten ausgerufen und geweiht.

Ausserdem wurde er, um sein Ansehen in der Menge zu erhöhen, zum Anführer des Nordheeres ernannt, ihm aber als Berater und Mitleiter zwei alte erfahrene Kriegshauptlinge beigegeben. Er zog zuerst gegen die Chimus an der peruanischen Küste, wandte sich aber dann nach Nordosten und besiegte die Canaris, deren Unterjochung ihm aber nur halb gelang.