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Geschichte und Kultur des Inkareiches

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sondem ihre Herrschaft möglichst zii sichem. Deutlich beweistdasdie Tatsache, dass sie die Ubersiedelten nicht unter die Aufsicht der seit langem in den Ansiedlungsgegenden herrschenden ördichen Haupdinge steilten, sondem ihnen ihre alten angestammten Befehlshaber beliessen, diese aber völlig von den Inkaverwaltem der betreffenden Distrikte abhangig machten.

Erreicht haben freilich die Inkas ihren Zweck nicht immer. Ihre Absicht war, durch die Wegführung eines Teiles der Neuunterworfenen in feme Landesteile, die eroberten Stamme zu schwachen und zugleich zwischen den Alteingesessenen und den zwischen ihnen Neuangesiedelten ein gewisses gespanntes Verhaltnis zu schaffen, Misstrauen und gegenseitige Abneigung wachzuhalten, damit nicht im Falie einer Rebellion die alten Bewohner mit den Neuankömmlingen gemeinsame Sache machten.

Massnahmen %ur Niederhaltung der unterwor fenen Bevölkerung

Mit diesen Massnahmen hielten jedoch die Inkas ihre Herrschaft nicht schon genügend gesichert. Um die verschiedenen Stamme ihres weitverzweigten Reiches beaufsichtigen und im Falie einer Auflehnung gegen ihre Beherrscher sofort mit Waffengewalt eingreifen zu können, mussten die Tnkas stets über die Vorgange in den entfemten Teilen ihres Reichsgebietes unterrichtet sein und die Möglichkeit haben, dorthin Truppen zu werfen. Wohl konnte, wenn in einem Landesteil Unruhen ausbrachen, es den Befehlshabern der nachstgelegenen Pucaras überlassen bleiben, den Aufruhr zu unterdrücken; in vielen Fallen aber reichten, wie man in Cuzco wusste, deren militarische Krafte zur energischen Bekampfung der Aufstandischen nicht aus. Es mussten folglich die Inkaherrscher imstande sein, rasch grosse Truppenmassen in die bedrohten Bezirke zu senden. Dazu war aber nötig, dass bis in die entfemtesten Teile des Reiches,