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Geschichte und Kultur des Inkareiches

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Schuster, Weber und dergleichen, sondem jeder lemte, was für ihn und den Haushalt nötig war und sorgte für sich selbst.”

Damit soll nicht gesagt sein, dass alle Mitglieder einer Familie oder Ayllu zu den gleichen Arbeiten, also alle in gleicher Weise zu Metall-und Töpferarbeiten herangezogen wurden. Vielmehr fand eine weitgehende Arbeitsteilung statt. Hatte sich ergeben, dass das eine Mitglied sich besonders zur Anfertigung von Bronzeklingen, das andere zur Herstellung von Holzschnitzereien eignete, so wurde es hauptsachlich mit solchen Arbeiten beschaftigt, die in sein Fach einschlugen.

Die Folge war, dass sich innerhalb der Familien und Ayllus engere Fachgruppen herausbildeten, die in ihren Arbeitszweigen eine aussergewöhnliche Fertigkeit und Fahigkeit erlangten. Zudem wurde in den meisten Gegenden zwischen Manner-und Frauenarbeiten unterschieden. Die Anfertigung von Töpfen, Vasen und Krugen, das Spinnen und Weben wie auch das Sticken und Hakeln galten in fast allen Stammen als nur für die Frauen passend, wahrend die Holz-und Metallarbeiten, und zwar ganz besonders die Herstellung von Arbeitsgeraten, als zum Arbeitsgebiet der Manner gehorend betrachtet wurden.

Entwicklung besonderer Handfertigkeiten in den ein^elnen Reichsteilen

Natürlicherweise hatten sich auch in den verschiedenen Gegenden Altperus besondere Geschicklichkeiten, Handfertigkeiten und Geschmackrichtung entwickelt, waren doch in einzelnen Districten die Rohmaterialienvonsehrverschiedener Art und Güte. In der einen Gegend wurde beispielsweise vorwiegend fetter roter Ton gefunden, in einer anderen brauner oder mit Kalk gemischter weisslicher Ton. Zudem aber fehlte, da nur für ein engbegrenztes, an bestimmte