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Geschichte und Kultur des Inkareiches

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Die Haufen marschierten in den eingeschlagenen Richtungen vorwarts bis sie an bestimmte Uferstellen der Cuzco umgebenden Flüsse kamen. Dort badeten sie und spülten ihre mitgebrachten Waffen ab. Dadurch waren sie von den alten Ubeln des vergangenen Jahres gereinigt. Sie kehrten mm mit Gesang nach Cuzco zurück, wo inzwischen aus gekochtem Mais und Maismehl das heilige Brotgeback Sancu bereitet worden war. Von diesem Geback wurde ein Teil gegessen, ein anderer als Zeichen der herzlichen Gesinnung an Verwandte und Freunde geschickt. Auch auf die Türschwellen, in die Vorratskammem, Vorratskasten usw. wurden kleine Stücke dieses Gebacks gelegt, um die bösen Geister aus ihrem Versteek zu vertreiben und Glück in das Haus einkehren zu lassen.

In der darauf folgenden Nacht nahmen die Priester wieder die Statuen des Schöpfers und der vier Hauptgeschlechtsgottheiten von ihren Standplatzen herab, wuschen sie sorgfaltig mit warmem Wasser und trockneten sie mit dem eben erwahnten Sanku-Maisbrot ab. Dann wurden die Götterfiguren wieder auf ihre alten Platze gebracht, denn sobald die Sonne aufging, drang die Menge von neuem in den Tempel und breitete vor den Standbildem ihre Opfergaben aus.

Nach einer kurzen Pause, ungefahr gegen neun Uhr, wurden die Götterfiguren wieder auf die Huaca-pata hinausgetragen und auf die Altare gestellt. Bald fand sich auch der Inkaherrscher mit seiner legitimen Frau und den in Cuzco weilenden Grossen des Reiches ein, und min zogen in langer Reihe alle Ayllus des Inkastammes an den Götterstandbildem vorüber, jedes Geschlecht mit den alten Mumien seiner Vorfahren. Vor den Statuen hielten sie an, bezeugten den Göttem ihre Verehrung und steilten sich dann wieder auf dem weiten Tempelplatz auf.

War dieser Aufzug beendet, trat der Inkaherrscher mit einem Becher Chicha, dem Lieblingsgetrank der Peruaner,