Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

langsam crst das Pigment allmahlich verblassen und danach verschwinden lasst, um schliesslich auch die Flügelschuppen zu entfernen, sodass die Flügel endlich schuppenlos werden wie bei den Dipteren. Woran sich nun noch eine andere ebenso selbstandige derartige evolutionelle Veranderung der Schmetterlingsflügel anschliesst, ein Umgestaltungsprozess namlich, welcher nach meinen in dieser Beziehung gemachten, jedoch noch nicht veröffentlichten Studiën, langsam bezüglich der Hinterflügel beschaftigt ist dasselbc zu bewerkstelligen, was vor Tausenden von Jahren bereits mit den Prothorakalflügeln geschehen ist, und sich jetzt in den mannigfaltigen Verschmalerungen dieser Flügel und in den daran vorkommenden Spitzen und sogenannten Schwanzen ottenbart; ein Prozess, der in bestimmter Richtung fortschreitend dies paar Flügel erst verkleinert, um sie so, wie es bereits einige Syntomidenarten, vor allem die dann auch danach benannte Diptilon lialterata F., ziemlich deutlich zeigen, allmahlich zu Relikten wie die Halteren der Dipteren zu reducieren und endlich ganz verschwinden zu lassen. \V as in \ erband mit dem durch das Prozess der Farbenevolution verursachten Verlust der Flügelschuppen und einer gewissen, vermutlich korrelativen, ebenfalls schon deutlich wahrnehmbaren \ erkleinerung der Vorderfliigel, die Lepidopterenform in die der Dipteren wird übergehen lassen, ohne dass gleichwohl die nebeneinander verlaufenden Evolutionen der 1'arbe und dei Flügelverkleinerung als Ausfluss ein und derselben Ursache mit einander in Verbindung stehen. Ein andres Beispiel dieser Selbstandigheit findet man auch bei den Geschlechtsorganen der Papilió's. Auf Grund dessen, was ich morphologisch und aus dem Studium der ersten Zustande dieser Lepidopteren vermutete, ist namlich Dr. H. W. de Graai-, der Insektenanatom, von dessen Hand kürzlich eine bewunderenswerte Studie über die Geschlechtsorgane der javanischen Cyrestisarteri in den XLIVcn Band der Nied. '1 ijdschrift voor Entomologie erschien, und der darum wohl füi eine dazu ausserst befugte Person gehalten werden muss, so liebenswürdig gewesen, für mich eine Untersuchung zu beginnen hinsichtlich dieser Organe einiger indo-australischen

Sluiten